b&m Guglhupfpralinen und Pralinenschachtel

bake&makebuttonneu200Wem das letzte „bake & make“ zu puristisch und schlicht war, kommt heute etwas mehr auf seine Kosten. Das „bake“ ist allerdings streng genommen gar keines, aber das wird sicherlich noch häufiger vorkommen. Der „make“-Part wird allerdings deutlich verspielter. Legen wir also los!

 

Für das heutige Pseudo-„bake“ brauchen wir schon mal gar kein Rezept, zumindest kein PDF-Download. Wir machen ganz simple „Pralinen“ aus weißer Schokolade. Zum Gießen dieser Pralinen habe ich eine Mini-Guglhupfform aus Silikon benutzt, die bekommt ihr in gut ausgestatteten Haushaltswarengeschäften oder im Internet. Außerdem:

200g weiße Schokolade
das Mark einer Vanilleschote oder gemahlene Vanille
optional: etwas geriebene Tonkabohne

Ihr braucht dafür 200g weiße Schokolade – am besten eure Lieblingssorte. Und auch wenn das Rezept an sich sehr simpel ist, ist beim Temperieren der weißen Schokolade doch reichlich Fingerspitzengefühl gefragt. Wenn man Schokolade nicht richtig temperiert, wird sie nach dem fest werden gräulich oder kristallisiert aus. Weiße Schokolade ist da besonders zimperlich und darf nur ganz sachte temperiert werden.

Hackt eure Schokolade möglichst fein und gebt 2/3 davon in ein Glas oder Keramikschälchen. Diese kommt auf einen Topf mit etwas Wasser darin. Das Schälchen darf das Wasser nicht berühren und das Wasser darf auf keinen Fall kochen.Am besten benutzt ihr zum Temperieren ein Thermometer, mit dem ihr die Temperatur der Schoki im Auge behaltet. Also rauf auf den Herd damit und aufpassen, dass die Schokolade nicht heißer als 30-31Grad wird – ein kleines Thermometer hilft da enorm. Immer schön mit einem Gummispatel rühren, dann löst sich die Schokolade leichter auf. Als kleine Motivationshilfe hier ein Bild vom fertigen weißen Gugl:

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Also ich finde das Temperieren und Rühren lohnt sich!

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, nehmt ihr den Topf vom Herd und gebt das restliche Drittel der weißen Schokolade hinzu, wieder schön rühren, damit auch diese schmilzt. Jetzt gebt ihr zur geschmolzenen Schokolade das Vanillemark oder die gemahlene Vanille und wenn ihr da habt ein wenig geriebene Tonkabohne, Achtung! Das Aroma ist sehr intensiv, vorsichtig dosieren – aber es riecht unglaublich exotisch.

Wenn die Schokolade nun schon zu dickflüssig geworden ist, um in die Formen gegossen zu werden. Stellt das Schälchen noch einmal kurz auf den Topf und rührt, bis sich die Konsistenz wieder etwas verflüssigt hat. Dann die Schokoladenmasse in die Minigugl-Form gießen und zum fest werden kühl stellen.

Dann geht es ans basteln!

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So sieht die Pralinenschachtel fertig aus – passt genau für 6 Gugl

Als Basismaterial braucht ihr folgendes:
1x Cardstock für die Box-Basis: 18 x 15,5 cm
1x Cardstock für den „Einsatz“ 8 x 8 cm
1x Designerpapier für den Deckel 11,7 x14,2

Die Box besteht aus einem Boden, einer Einlage, damit die Pralinen nicht verrutschen und einem Deckel, den ihr optional ausstanzen könnt. Es passen genau 6 dieser Minigugls in eine Schachtel. Meine Art der Deko soll euch als Anregung dienen aber ihr könnt selbstverständlich eure eigene Variante erfinden – eure Kreativität ist gefragt.

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Der kleine Einsatz hält alle Pralinen an Ort und Stelle

Die komplette Anleitung könnt ihr euch hier als PDF herunterladen.

Wem das mit dem Pralinenmachen zu anstrengend ist, sei getröstet. Ich habe diese Schachtel noch einmal in eine andere Variante umgerechnet, dann passen genau 4 Ferrero Küsschen hinein. Die Anleitung dafür folgt noch.

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… nur nicht gleich alle wieder aufessen …

Folgende Stampin-Up!-Produkte habe ich verwendet:

Built for Free Using: My Stampin Blog

 

 

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b&m Brotsticks mit Oliven & Umschlag mit Pergament

bake&makebuttonneu200Herzlich willkommen zu einer neuen Folge „bake & make“! Ich dachte mir, dass ich für Ostern ja nun vielleicht doch ein wenig spät dran bin und habe gleich einen kleinen Vorstoß in die vor uns liegende Gartenparty und Grillsaison gewagt. Okay, ich gebe zu, gefühlt sind wir temperaturmäßig gerade wieder Richtung Advent unterwegs aber zum einen ist Wintergrillen ja total angesagt und außerdem: Das wird schon!

Heute machen wir Brotsticks mit Oliven und dazu gibt es eine relativ schlickt gehaltene Verpackung aus savanefarbenem Cardstock mit einer Einlage aus Backpapier, damit die Hülle auch schön sauber bleibt und keine kleinen Olivenölflecken abbekommt. Recht schlicht ist sie aus mehreren Gründen: Ich mag es gerne etwas schlichter, das ist einfach mein Stil. Zu den rustikalen Brotsticks passt es einfach perfekt. Und: Wenn ihr das als Partymitbringsel oder für ein Fingerfoodbuffet machen wollt, müsst ihr eine größere Menge herstellen und dann darf es nicht zu aufwändig werden.

Fangen wir mit dem Backen an. Für das Rezept benötigt ihr folgende Zutaten:
500 g Mehl (z. B. Weizenmehl 550)
Zusätzlich noch etwas Mehl zum Kneten und Hartweizengries
2 TL Salz
1 Würfel Hefe (alternativ 1 Päckchen Trockenhefe)
300 – 350 ml lauwarmes Wasser
2 EL Olivenöl
100 g gehackte Oliven (Sorte je nach Geschmack)

Aus diesen Zutaten stellt ihr einen Hefeteig her, den ihr an einem warmen Ort, zugedeckt mindestens so lange gehen lasst, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat. Der Teig darf ruhig noch recht klebrig sein, dann geht er schöner auf und bekommt schönere Poren, ihr könnt später noch Mehl unterarbeiten.

Das ausführliche Rezept bekommt ihr hier als PDF zum Download.

Sehen sie nicht toll aus? Einer davon hat sich nach dem Backen jedenfalls sofort verkrümelt:

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Das heutige bake & make ist eher gemütlicher Natur, wie Hefeteig nun einmal so ist. Den wärend der Teig in seiner kuscheligen Ecke vor sich hingeht, könnt ihr schon mal mit dem Basteln anfangen. Meine Brotsticks sind nicht gerade filigran geraten, ich habe 3 davon in einen Umschlag bekommen, vielleicht schafft ihr es ein wenig zierlicher. 😉

Zum Basteln benötigen wir das Envelope Punch Board (Achtung, diese Woche im Angebot!), Cardstock (z. B. in Savanne – passt farblich prima) und Cardstock in Flüsterweiß für die Banderolen. Backpapier, Sticky Tape, den Scalloped Tag Topper und Bakers Twine in Olive. Ich habe zum Bestempeln der Banderole Stempel aus dem Hello Life Stamp Set verwendet.

Kurzanleitung:

Zunächst brauchen wir ein Sück Cardstock mit den Maßen 21 x 21 cm z. B. in Savanne. Wenn ihr möchtet, könnt ihr das natürlich auch Ton in Ton vorab bestempeln. Dann auf dem EPB anlegen bei 7,6 cm, stanzen & Falzlinie ziehen. Jetzt reihum Falzlinien an der kleinen Kunststoffnase ausrichten, stanzen & Falzlinie ziehen. Alle 4 Ecken abrunden Umschlag an 3 Seiten mit einer leichten Wölbung zusammenkleben, die obere, kurze Seite geöffnet lassen.

Backpapier 21 x 21 cm: auf dem EPB anlegen bei 7 cm NUR FALZLINIEN ziehen. Einlage zusammenfalten und in den Außenumschlag stecken.

Banderolen zuschneiden 5 x 19 cm und beide Enden mit dem Scalloped Tag Topper stanzen. Nach Wunsch bestempeln, um die Verpackung legen und auf der Rückseite mit Bakers Twine zusammenbinden. Ich habe den Stempel mit dem Herz und der geschwungenen Linie aus dem Hello Life Stamp Set verwendet. Der hatte die Ideale Form dafür. Und irgendwie hat sich doch noch ein Hase mit auf’s Bild geschlichen … Die Stickdatei ist von Anja Rieger Design.

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Eine ausführliche Anleitung als PDF zum Download gibt es hier.

Das Rezept in Kurzform als Banderole zum Ausschneiden hab ich auch für euch.

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Ich mag es, wie das Backpapier herausblitzt. Wer möchte, kann hier natürlich auch Weißes verwenden. Das hebt sich noch ein wenig mehr ab und sieht sicher auch sehr hübsch aus.

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Ist das nicht ein wunderbarer „Tellerschmuck“ für eine Essenseinladung? Zusammen mit einem kleinen Schälchen Parmesan-Limettenbutter auf einem Teller anrichten und die Tischdeko ist so gut wie erledigt.

Folgende Stampin Up! Produkte habe ich verwendet:
Achtung! Diese Woche (KW 13) könnt ihr im Rahmen der Weekly Deals das Envelope Punch Board für nur 17,21 € anstelle von sonst 22,95 bestellen!

 Punch Boards       Scalloped Tag Topper Punch   Hello Life Photopolymer Stamp Set by Stampin' Up!
  Crumb Cake Classic Stampin' Pad   Natural & Old Olive Two-Tone Trim by Stampin' Up!   Sticky Strip - by Stampin' Up!
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b&m Zitronenkuchen & Tortenschachtel

Wir starten heute mit dem ersten „bake & make“, wie es sich für die Jahreszeit gehört, frühlingshaft mit einem ganz schlichten Zitronenkuchen.

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Ich habe für dieses Projekt eine Minikuchenform mit 10 cm Durchmesser ausgewählt, weil diese recht verbreitet sind. Es gibt z. B. Silikon-Minigugelhupfe mit 10 cm Durchmesser und kürzlich gab es bei einem bekannten Kaffeeröster Oster-Silikonformen, die neben einem Hasen und der passenden Karotte auch eine Blume mit genau diesem Maß enthielt. Für die habe ich mich entschieden. Hase und Karotte wurden selbstverständlich mitgebacken und sofort von meinen Männern vertilgt. Für ein Komplettes Osterset oder für ca 4 Minigugelhupfe mit 10 cm braucht ihr folgende Zutaten:

1 große Biozitrone
110 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Päckchen Bourbon Vanillezucker
2 Eier
125 g Mehl
60 g Speisestärke
1 TL Backpulver

Dieses Rezept entspicht so in etwa einem halben Rezept für eine normale Kastenkuchenform.

So wird gerührt:
1. Die Zitrone heiß abspülen und gut abtrocknen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen.

2. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schön schaumig schlagen und erst nach und nach die beiden Eier dazugeben.

3. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und über die Masse Sieben. Abgeriebene Zitronenschale und 3 EL von dem Saft dazugeben und alles sachte unterrühren.

4. Den Teig in die Formen füllen. Achtung! Die Form bitte nicht zu voll machen, gut halb gefüllt ist ausreichend, sonst geht der Kuchen zu stark über die Form hinaus und passt anschließend nicht in die Tortenschachtel! (Wenn ihr keine Silikonformen benutzt, nicht vergessen gut zu fetten!) und bei ca. 180 Grad (Umluft 160 Grad) im Ofen 30-40 Minuten backen. Die Backzeit hängt sehr stark vom Ofen ab. Meiner heizt z. B. immer sehr ordentlich und ich schaue lieber zu früh, als zu spät ob der Kuchen fertig ist, also lieber rechtzeitig eine Stäbchenprobe machen.

P1000365Rezept als PDF zum Download

Kommen wir nun also zur passenden Verpackung für das Prachtstück:

Für die klassische Tortenschachtel benötigt ihr 2 Stücke Cardstock à 20 x 20 cm.
Ich habe mich für „Flüsterweiß“ entschieden, eben wegen des typischen „Tortenschachtellooks“.

Schemazeichnung:

Schnittmuster Tortenschachtel KopieKomplette Anleitung als PDF zum Download

Die fertige Box misst 10 x 10 cm und ist 5 cm hoch.
Wenn ihr die Kuchenform nicht zu arg gefüllt habt und damit der Kuchen nicht zu weit über den Rand hinaus aufgegangen ist, passt der Kuchen auch perfekt hinein.

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Im Deckel war sogar noch Platz für eine Pergamintüte mit der Kuchenzusatzdekoration. 😉

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Bei der Dekoration könnt ihr euch bei einer so großen Box so richtig austoben.  Meine ist relativ schlicht gehalten, weil ich recht nah an einer klassischen Tortenschachtel vom Konditor bleiben wollte, aber eurer Phantasie sind da selbstverständlich keine Grenzen gesetzt.

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Stanzt mit der Big Shot z. B. eine hübsche Form aus dem Deckel und hinterlegt sie mit Zellglas, dann hat der Beschenkte gleich freie Sicht auf den leckeren Kuchen. Anstelle des klassichen Halbkreises als „Griffloch“ lassen sich auch andere Formen verwenden. Ich habe hier den „Label Bracket Punch“ benutzt. Die Framelits sind leider aus meinem Fundus, darum kann ich sie euch nicht unten verlinken.

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Folgende Stampin‘ Up! Produkte habe ich für die Box verwendet:

 Simply Scored - by Stampin' Up!      All Abloom Designer Series Paper Stack by Stampin' Up!  Sticky Strip - by Stampin' Up!
  Bracket Label Punch  Baked Brown Sugar Classic Stampin' Pad  Strawberry Slush Classic Stampin' Pad  Stampin' Dimensionals - by Stampin' Up!
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Von der Küche ins Bastelzimmer

oder wie es zu alldem überhaupt kommen konnte.

Eines meiner (zugegebenermaßen vielfältigen) Hobbys ist Kochen und Backen. Mit Leidenschaft rühre ich selbstgemachte Grillsaucen, Essige, Marmeladen, backe Brot, Kuchen, Muffins und Kekse und liebe es einfach, wenn am Wochenende das ganze Haus nach Selbstgebackenem duftet.

Ich versuche es kurz zu machen: Am Ende fehlte oft eines zum meinem Glück: eine hübsche Verpackung, ganz besonders dann, wenn man Schätze für die Speisekammer herstellt und Etiketten oder Schilder jenseits von Zweckform & Co. haben möchte. Oder dann, wenn man etwas vom Küchenglück verschenken mag, zum Beispiel Kekse und vor allem Pralinen. Mittlerweile gibt es auf dem Markt schon sehr viel mehr fertige Verpackungen oder Dekorationen im Supermarkt oder in Bastelgeschäften zu kaufen, vieles davon ist aber vor allem eines – teuer.  Denken wir nur kurz an die vielgeliebten Muffintopper, die in der Regel nicht’s anderes sind, als ausgedruckte und auf Zahnstocher geklebte Pappschildchen. Und spätestens dann war er wieder da, der „Das-kann-ich-doch-auch-selber-Reflex“. (Den habt ihr auch, stimmts?)

Und so begann im Grunde alles in der Küche und darum ist es nur richtig, dem Thema eine eigene Serie zu widmen:

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„bake & make“ Das bedeutet gleich doppeltes Glück! Denn ihr bekommt von mir nicht nur ein Rezept für eine köstliche Leckerei, sondern obendrein gleich eine Anleitung für eine passende Verpackung oder Dekoration!

Ist das nicht prima? Während zum Beispiel ein Kuchen im Ofen zu duften beginnt, werkelt ihr derweil am passenden Drumherum. Ich werde wohl nicht müde werden zu betonen, sich bei solchen Aktionen unbedingt einen Küchenwecker zu stellen. …. Ihr wisst schon. 😉

Am Samstag geht’s los! So stay tuned!

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