Kein faules Schneeschaf

Also nicht das noch irgend jemand denkt, ich hätte keine Lust mehr zum Färben oder wäre schlichtweg zu faul oder gar in den Winterschlaf gefallen. Darum mal kurz ein Hintergrundbericht, was im Hause Schneeschaf noch so alles passiert. Nächste Woche ist Frankfurter Buchmesse und das bedeutet für mich wie immer eine 7-Tage-Woche. Also nix mit färben am Wochenende. Ja und das Wochenende darauf? Ja also da heiratet das Schneeschaf den besten Wollwickler von allen. 😉 Nicht, dass der mir noch abhanden kommt!

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Gewürzhonig

Wer, wie ich, Gewürze liebt (und vor allem die winterlichen) hat vielleicht Spaß an dieser Idee: Den Lieblingshonig besorgen und etwas davon in ein schönes Glas abfüllen, etwas Platz im Glas lassen, sonst gibt es beim Rühren Wutzerei. Anschließend nach Belieben Wintergewürze wie Zimt, gemahlene Nelken und Piment hinzugeben. Wenn man nicht lange überlegen will, schmeckt es auch nur mit Zimt superlecker oder man nimmt einfach fertig gemischtes Lebkuchengewürz. Auf einem frischen Brötchen oder auf einem frischen Roggenbrot mit leckerer Butter darunter ist das einfach prima. P1010579 Die Tasse? Wie was die Tasse damit zu tun hat? Äh na gut – okay. Also hier kommt dann auch noch ein leckeres Glühweinrezept: Rotwein und schwarzen Johannisbeersaft zu gleichen Teilen mischen und erhitzen (nicht kochen!) dann einen riesigen Teelöffel von dem Gewürzhonig rein umrühren, aufs Sofa setzen, Strickzeug schnappen und genießen. Achtung zu viel davon ist nicht für komplizierte Lacemuster geeignet. 😉

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Surimera – es war nur ein kurzer Kampf

Und ich bin sofort schwach geworden. Nicht, dass ich nicht ohnehin eine Schwäche für die etwas dickeren, fluffigeren Sockengarne hätte (ich bekenne mich zum Frierhutz und liebe einfach kuschelige Socken) – nein! In dem Garn musste auch noch Alpaka drin sein. Wie konnte ich da widerstehen – mal ehrlich. So war die bekannte Diskussion zwischen dem Teufelchen und dem Engelchen auf meinen Schultern ziemlich kurz. Das Teufelchen hatte auch ziemlich leichtes Spiel, Widerstand war zwecklos. Also habe ich mir gestern einen Strang „abgezweigt“ (keine Sorge, für das Shopupdate später sind noch genug übrig ;o)) und weil ich so hibbelig und begeistert war, habe ich gleich beschlossen, dass eine „Eigenkreation“ daraus wird. Ich wollte für das Garn etwas Schlichtes, „Elegantes“ und so habe ich mich für zarte Zopfmuster entschieden. Eines auf der Außenseite und eine leichte, schmale Abwandlung davon auf der Innenseite. Natürlich sieht man noch nicht so viel davon. Ich musste ja schließlich noch färben, wickeln, fotografieren …. ihr wisst schon. Lady Eleonoras ... (2) Das ist also „Surimera“ Das Garn ist aus 50% Suri Alpaka und 50% Merino und hat eine Lauflänge von300m pro 100g. Ich stricke relativ locker und habe hier 3er-Nadeln verwendet. Das Muster ist noch in der Entwicklung, mal schauen, was noch daraus wird. Vielleicht sogar mein erstes eigenes Pattern. :o) Hier sieht man übrigens auch, dass das alte Sprichwort richtig ist: „Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe.“ Ich habe doch tatsächlich nur ein ellenlanges Nadelspiel in Nadelstärke 3 in meinem Vorrat gefunden. Ich mag das nicht besonders, weil ich mir immer meine Ärmel damit aufspieße, aber ich war einfach nicht zu halten. Aber jetzt heißt es wieder an die Arbeit, es gibt heute nämlich zwei neue Garnsorten – eine kennt ihr jetzt ja schon. Und da ist noch etwas Arbeit im Shop zu tun und die restlichen Stränge wollen auch noch schön gewickelt werden. Die Fotosession ist für heute aber schon beendet und die einzelnen Produkte können angelegt werden. – Ich hätt‘ gerade wieder gerne mal ein paar mehr Arme. :)

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habitat

Warme Ohren

…hat diese Saison der „beste Wollwickler von allen“ auf jeden Fall. Habitat ist fertig und erfreut sich allergrößter Beliebtheit beim Empfänger – sogar bereits schon während des Entstehungsprozesses. Flüchtige Bemerkungen wie „Hach, es wird aber langsam schon ganz schön frisch draußen.“ Oder auch: „Ich habe ziemlich kalte OHREN heute.“ waren wohl angedacht, das Projekt zu beschleunigen. Das hat funktioniert – aber eigentlich viel mehr aus einem ganz anderen Grund: Ich will auch so eine! Habitat Das Garn ist Lana Grossa Royal Tweed. Mir war es etwas zu fluffig für dieses Muster, bei einem etwas stabileren Garn, käme es sicher noch deutlicher heraus und die Gefahr ist relativ hoch, dass man beim Verzopfen nicht immer die komplette Masche erwischt und z. B. den dünnen, mitgezwirnten Faden irgendwo herum hängen lässt. Das ist besonders nervig, wenn man bei schlechten Lichtverhältnissen strickt, vom Dunkelblau mal ganz abgesehen aber für meine Farbwahl kann die Wolle ja nix. Trotzdem bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis und der neue Besitzer auch.

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