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Wetter … sei kein Frosch!

Auch wenn es im Moment leider etwas kalt und nass ist: Ich bin so froh über den Frühling! Im Moment können wir leider noch nicht mit dem Anlegen unseres Gartens beginnen. Zu viele andere Dinge sind noch zu tun. Aber für diese große Aufgabe haben wir uns auch professionelle Hilfe geholt und warten ganz gespannt auf die Entwürfe unseres Gartenplaners. Das klingt jetzt etwas hochtrabend, liegt aber schlichtweg daran, dass wir komplett alles neu aufbauen müssen. Durch den Hausbau sind neue Höhenverhältnisse entstanden und wir hätten alleine gar nicht gewusst, wie man damit am besten umgeht. Alles plan walzen oder die unterschiedlichen Höhen bewusst nutzen und gar ausbauen? Und wenn ja wie? Ich glaube, das ist kein Job für Laien und vor allem eine ganz grundlegende Sache, die ja ganz wichtig für den späteren Garten ist und die man auch so leicht nicht mehr ändern kann. Wir sind wirklich froh, dass wir uns dazu entschlossen haben, denn schon beim allerersten Gespräch haben wir schon so wahnsinnig viele tolle Ideen gehört, dass mir schier schwummerig war anschließend und ich am allerliebsten SOFORT losgelegt hätte. Sicher werden wir nicht alle tollen Vorschläge gleich in die Tat umsetzen können, manches wird vielleicht sogar noch Jahre dauern aber ein Garten ist schließlich zum Wachsen da – in vielerlei Hinsicht. Derweil muss ich mich also erst mal mit einigen Blumentöpfen begnügen aber ich freue mich auch sehr an den schönen Ranunkeln in den Blumenkästen, an den Kräutern auf der Fensterbank vor unserer Küche (Thymian, Lavendel, Salbei und Oregano. Und auch über diese freundliche Dame hier:   DSC04302    Die wird jetzt gleich zusammen mit einer Kollegin eingepflanzt. Und natürlich darf so ein Bisserl Gartendeko auch nicht fehlen.   DSC04300   Im Moment lese ich recht viele Gartenbücher. Nicht nur aus aktuellem Anlass, ich tue das auch sonst sehr gerne. (Genauso, wie ich gerne Kochbücher lese.) 😉 Dieses Buch habe ich beispielsweise gelesen, als ich mit Ben schwanger war und nichts ertragen konnte, was aufregender war als die Bedienungsanleitung eines Heizkissens oder ein Petzi-Comic. Hier geht es nicht um praktisches Gartenwissen, sondern um Frauen aus der Geschichte, die leidenschaftliche Gärtnerinnen waren, auch wenn manche von ihnen aus Gründen ihres Standes nicht selbst in der Erde buddeln durften. Wie z. B. die Kaiserin Joséphine, die einen unglaublichen Aufwand um dem Garten von Malmaison und damit ihrem Gatten, angesichts der Kosten sicherlich oft genug die Schweißperlen auf die kaiserliche Stirn trieb.   Süchtig nach Grün  Mich hat dieses Buch wirklich entspannt unterhalten. Liest sich bestimmt draußen im Liegestuhl genauso schön, wie bei miesem Regenwetter auf dem Sofa. Aber denkt dran: “Beautiful gardens are not made by sitting in the shade.” 😉

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Celebrate the boyz!

Beinahe äre es mir noch entgangen, vor lauter Magen-Darm-Geschichten & Co. Dabei finde ich doch aus ganzem Herzen: “Celebrate the boyz!” Von hier stammte die ursprüngliche Idee, und bei Sabine gibt es schon eine Menge wunderbare Sachen zu sehen. Als “Jungensmama” bin ich schon immer etwas traurig, dass die Jungs, was das Nähen von Kinderkleidung angeht, immer noch ganz schön hintenan stehen. Das fängt bei der Auswahl an Schnittmustern an und hört bei Stickdateien und Verzierungen noch lange nicht auf. Zeit zu zeigen, dass es genauso viel Spaß macht für Jungs zu nähen, denn nur wenn die Nachfrage aus dem Markt da ist, wird sich das Angebot auch entsprechend ändern. Hier könnt ihr euch auf der Liste eintragen. Und ich schaffe es damit vielleicht endlich mal ein wenig aufzuholen und ein paar Sachen zu posten, die ich noch nicht gezeigt habe. Leider kann man auf dem Bild das gute Stück nur erahnen. Ich bin irgendwie nicht dazu gekommen, es so zu fotografieren, dass man es ordentlich erkennen kann. Dafür gibt es eben ein Bild mit dem süßen Inhalt.   DSC04231 Schnitt aus der “Zwergenverpackung” von farbenmix. Stickdateien “Wilfried Waschke” bei huups.   Also bitte macht mit und tragt euch ein, feiert eure Jungs! Sie haben es genauso verdient. 😉

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Bunt bunt bunt

Endlich! Es wird Frühling! Natürlich hat es mich augenblicklich ins Gartencenter getrieben, um unsere Hausfront mit Ranunkeln und im Speziellen unsere Küchenfenster mit Kräutertöpfen zu verschönern. Es hat unglaublich gut getan, wieder in der Erde zu buddeln. Und wenn es zwischendurch immer mal wieder einen grauen Tag gibt, schaue ich einfach mal in meinen neuen Stickgarnkoffer. Farbfreude garantiert!   DSC04226   Für alle, die sich nach Frühlingsgrün sehnen:   DSC04229

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Lernerfolg

Man lernt ja so einiges, mit einem kranken Kind. Zum Beispiel, dass man Zwieback zu Brei pürieren kann und dass ein geriebener Apfel erst braun werden muss, damit er tatsächlich gegen Durchfall wirksam ist. Auch, dass die Größe des Überträgers nichts darüber aussagt, wie ansteckend er ist, sodass sich eine 176 cm große Mama auch problemlos an einem gut ein Meter kürzeren Menschlein anstecken kann. (Waaaas? Nur noch ein Meter!?) – Okay, letzteres kann man sich natürlich denken, aber ich war irgendwie nicht darauf gefasst. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund habe ich wohl gedacht, die Schicksalsgöttinen haben so eine Art Immunschutz für Mütter von kranken Babys vorgesehen. Das war falsch!

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Hatte ich? …

gesagt, das Kind kränkelt? Revidiere! Nachdem wir die Erkältung mit einem Tag leichtem Fieber noch abgebogen haben, hat der Kleine jetzt einen Magen-Darm-Infekt. Durchfall, Erbrechen und hohes Fieber. Als Neumama kriegt man schon einen gehörigen Schrecken, wenn das Fieberthermometer über die 40 Grad steigt. Das Kind ist dann richtig benommen und atmet schnell. Ich bin ja sonst wirklich ein Fan der sanften Medizin; in dem Fall bin ich aber froh, dass es Zäpfchen gibt, die das Fieber zuverlässig und relativ schnell senken. Hoffentlich geht das schnell vorbei. Ich mag mein Kind wieder lächeln sehen. :,(

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Aufreger

Bisher hatte ich Glück. Natürlich ist mir schon ab und an mal aufgefallen, dass wir hier in Deutschland nicht unbedingt sonderlich kinderfreundlich sind. Autofreundlich, ja das sind wir, nur bei den Kindern, da hapert es an vielen Ecken und Enden. Direkt “angegriffen” wurde ich bisher allerdings nicht. Bisher. Das änderte sich am letzten Samstag. Wir (Männe, Ben, Oma und ich) besuchten ein großes Möbelhaus (nein, nicht das blau-gelbe). Meine Mum fuhr mit dem Kinderwagen Aufzug, ich hechtete derweil die Treppe hoch, weil der Aufzug zu voll war. Oben angekommen öffneten sich gerade die Aufzugtüren. Meine Mum kam mit dem Kinderwagen nicht schnell genug heraus, weil sie leicht versetzt direkt hinter der Tür stand. Als sie es geschafft hatte stürmte eine Furie aus dem inneren des Aufzugs. “Fahrn sie doch endlich mal ihre Karre beiseite!” rief die, griff nach dem Kinderwagen und stieß ihn zur Seite. Nicht doll, es ist nichts passiert, aber ich empfand das schon als einen tätlichen Angriff gegen mein Kind. Ich hab’ mich fürchterlich aufgeregt, mir war richtig schlecht. Ich frag’ mich manchmal, wie Menschen nur so ekelhaft sein können.   In den letzten Tagen sind hier einige Handwerker im Schneeschafhaus, gefolgt von ausgedehnten Putzaktionen. Außerdem gibt es riesige Wäscheberge und ein kränkelndes und folglich knatschiges Baby. Einige fertige Dinge habe ich noch gar nicht gezeigt, weil ich auch völlig vergessen habe, sie zu fotografieren. Ein besonders schönes Teil ziert derweil schon ein ansehnlicher Breifleck. Ich hoffe, ich kann das alles noch nachholen. Außerdem bin ich noch ein Bild, von meinem neuen, monströsen Stickgarnkoffer schuldig. Kommt noch – versprochen.

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