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Surimera on Stage

Garnfärberin zu sein, hat schon so seine Vorteile. Man kann sich zum Beispiel mit den schönsten Materialien umgeben, die man so finden kann. (Und das Finden ist manchmal gar nicht so einfach …) Außerdem kann man sich der Garnforschung widmen. Es ist unglaublich interessant, wie unterschiedlich die verschiedenen Materialien im Verarbeitungsprozess reagieren, manche scheinen die Farbe aufzusaugen, als hätten sie nur darauf gewartet mit ihr in Berührung zu kommen, andere sind verhaltener, manche Garne leuchten und glänzen stark, andere sind matter und subtiler in der Wiedergabe der Farben. Ich finde das immer wieder faszinierend und darum reizen mich auch neue Materialien so. Meistens darf ich ja nix für mich behalten. Der Herr Schneeschaf ist da sehr streng und im Grunde hat er ja auch recht. Ich würde sonst in Garn ertrinken. Aber ab und an färbe ich mir auch mal ein Strängchen. – Ein weiterer Vorteil als Färberin, ich kann mir mein Garn quasi backen. Ich verkaufe mal prinzipiell kein Garn, dass ich nicht mag. Ich muss 100% hinter dem Material stehen, sonst hat das keinen Sinn. Trotzdem habe ich ein paar Favoriten, wie z. B. das neue Cottage No. 4, weil ich ein Tweed-Fan bin. Oder Surimera. Eine Mischung aus Baby Alpaka und Merino. Das Garn mag ich so, weil es so “wollig” ist, leicht matt und sehr sanft in der Farbwiedergabe. Außerdem neige ich zu kalten Füßen und das Garn hat die optimale Materialzusammensetzung und ist ein schönes “Mittelding” zwischen 4- und 6-fädig. Darum live on Stage: Surimera onstage Gefärbt ganz alleine für mich, auf 2.5er Veilchenholznadeln von Holz & Stein. Hach! Nicht, dass ich heute die Zeit zum Stricken hätte, aber es beruhigt die Nerven und ich bin doch so aufgeregt!

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Die Gewinner!

Bevor ich die Gewinner der Schneeschaf-Stränge bekannt gebe, noch eine kleine Quizfrage:   Was passiert, wenn ein kleiner, einjähriger Krabbelfrosch Glücksfee spielen soll?   DSC04698   Genau! Die Fee versucht die Lose aufzuessen. Aber glücklicherweise hat er dann großzügig doch noch welche herausgerückt.   DSC04694   Und hier sind die Gewinner:   Maria (Kommentar am 16.7., 6:04pm) bekommt den “Seadragon”. Katja (Kommentar am 17.7., 7:06pm) darf sich auf “Sunset” freuen und Ellen Holzer (Kommentar am 23.7, 10:12pm) kann sich ein paar schöne Stunden “On the Beach” gönnen.   Herzlichen Glückwusch euch dreien! Bitte schickt mir eine Mail an: schneeschaf@gmx.de mit euren Adressen, dann kommen die Schätze auf den Weg.   Und überhaupt an alle: Ihr seid der Wahnsinn! Mit so vielen Kommentaren hätte ich nie gerechnet. Ganz vielen lieben Dank für die vielen netten Wünsche zur Wiedereröffnung, jetzt habt ihr es echt geschafft, mich ein wenig nervös zu machen. 😉 Die guten Wünsche für Ben habe ich natürlich auch weitergegeben, vielen Dank, ich hoffe es wird nicht so schlimm wie bei den letzten Impfungen.   Am liebsten würde ich euch allen einen Strang nach Hause schicken – ehrlich. Aber dann hätte ich das Problem, dass ich nix mehr für den Shop übrig habe und ich war in den letzten Wochen so fleißig, damit die “Hütte” richtig voll wird. Ich glaube diesmal braucht sich niemand Gedanken zu machen, ob er einen Strang abbekommt. Wenn ich fertig bin, sind es über hundertdreißig, verteilt auf alle Kategorien; Sockenwolle aber auch viele Lace-Garne sind dabei. – Auch die ganz besonderen Leckerchen aus Kid Mohair und Seide. Also bitte nicht traurig sein, wenn ihr nichts gewonnen habt.   Jetzt wäre es nur noch gut, wenn der Shop-Anbieter die technischen Probleme gelöst bekommen würde. Ausgerechnet jetzt ist es nämlich so, dass viele Sachen nicht funktionieren, wenn der Shop geschlossen ist. Sowas wie eine Vorschau zum Beispiel, oder die Texteditoren. Das macht es natürlich nicht gerade einfacher. Aber auch das kriege ich irgendwie hin und wenn ich nachts um drei irgendwann den Shop schon mal heimlich freischalte, um die Sachen vernünftig bearbeiten zu können. *g* 😉

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Shop-Eröffnung & Geschenke

Man mag mir vorwerfen, ich ließe mich bitten oder mich gar der Geheimniskrämerei bezichtigen. Aber der Grund dafür, dass ich bisher noch nicht mit dem genauen Zeitpunkt der Schneeschaf-Shop-Eröffnung herausgerückt bin, ist einfach der, dass ich selbst nicht genau überblicken konnte, wann ich alles schaffen würde, was ich mir vorgenommen habe. Und ich tue es immer noch nicht. Ehrlich! Darum habe ich auch etwas Kribbeln im Magen. Aber gut – jetzt sag’ ich einfach ein Datum und dann muss einfach alles klappen bis dahin.   Also *tusch*!!! Großes Schneeschaf-Shop-Re-Opening ist am:  

Freitag den 30. Juli um 19:00h

  Das Datum ist riskant. Nicht nur, weil ich mir noch nicht ganz sicher bin, ob ich alles schaffe bis dahin, sondern auch weil mein Sohn just am 29. geimpft wird. Diese blöde Masern- Röteln- Windpocken- Dingenskirchen- Impfung. Ihr wisst schon: gegen alles wovon man überall rote Punkte bekommt. Und wenn ich an die ersten drei Impfungen zurückdenke, weiß ich bereits jetzt, dass die Tage danach kein Vergnügen werden.   So aber nun gibt es zur Feier des Tages die versprochenen Geschenke. Dafür, dass mir so viele die Treue gehalten haben während der Babypause, für die stillen und die kommentierenden Mitleser und für alle die sich darüber freuen, dass es wieder losgeht. 3 Stränge Schneeschaf-Garn gibt’s zu verschenken:   DSC04536 Kundalini in der Farbe “On the Beach”
80% Superwash Merino, 20% Bambus
400m pro 100g   DSC04544 SnuggleSocks in der Farbe “Sunset”
80% Schurwolle, 20% Ramie
300m pro 100g   DSC04540 BFL in der Farbe “Seadragon”
75% Blue Faced Leicester, 25% Nylon
425m pro 100g   Wer einen Strang haben möchte, hinterlässt einfach bis kommenden Freitag den 23. Juli, 20:00 einen Kommentar hier unter dem Beitrag. Bitte schreibt dazu, welchen Strang ihr euch wünscht, nicht dass am Ende jemand eine Farbe bekommt, die er absolut nicht mag. Die Gewinner werden am Samstag den 24. bekannt gegeben.   Also los! Die Chancen stehen richtig gut. Mein Blog ist nicht sehr bekannt, also gibt es auch nicht so viele Kommentare. 😉

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Ein Hoch auf Friedhelm!

Seit Friedhelm bei uns lebt, sehe ich glühendheißen Sommertagen mit deutlich mehr Gelassenheit entgegen. Nein! Friedhelm ist kein oberkörperfreier Colamann mit einer Kiste eisgekühlten Getränks auf der Schulter; Friedhelm ist unser Kühlschrank. Keine Sorge, wir gehören nicht zu der Sorte Menschen, die allen Gegenständen im Haus einen Namen geben müssen und für ihren fahrbaren Untersatz mindestens drei verschiedene Kosenamen benutzen. Aber Friedhelm hat eine eigene Persönlichkeit und hat auf jeden Fall einen Namen verdient, ist er doch deutlich mehr, als ein seelenloses Elektrogerät.   Abends beispielsweise, wenn Ruhe eingekehrt ist in der Schafgasse und unser Spross mehr oder minder friedlich in seinem Bettchen schlummert, scheint es unserem silbrigen Mitbewohner regelmäßig ein wenig langweilig zu werden. Dann macht er Eiswürfel. Man hört ihn werkeln und rumoren, Wasser zapfen und unter Anstrengung Eiswürfel in den eigens dafür vorgesehenen Behälter werfen. Manchmal macht er auch Geräusche als würde er Möbel umher rücken und besonders lustig ist es, wenn man das Gefühl hat, er würde all’ die kleinen Eiswürfelchen in seinem großen Bauch zu einem Turm aufbauen. Wenn dann einer von uns noch einmal Eis braucht, haben wir fast ein schlechtes Gewissen und meinen förmlich zu spüren, dass er ein wenig genervt “die Augen verdreht”. Nicht das ihr mich missversteht, Friedhelm ist keine Geräuschbelästigung, es macht ihn einfach irgendwie sympathisch.   Und auch sonst ist er toll. Er kann viele leckere Sachen in seinem großen Bauch aufbewahren und macht crushed ice, wenn wir Bens abendliche Milch für seinen Brei, ob des schier unerträglichen Hungers, möglichst rasch im kalten Wasserbad abkühlen müssen. (Ich könnt’ ihm dafür manchmal fast seinen stählernen Bauch knutschen.) Und grad… grad habe ich ihm ein paar seiner mühevoll hergestellten Eiswürfel stibitzt – für was Kaltes zu trinken.   Also ein Hoch auf Friedhelm!   DSC04437

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Heute …

… vor einem Jahr, konnte ich nicht mit einem Gläschen Rotwein irgendwo sitzen und Wollstränge wickeln. Heute vor einem Jahr, lag ich im Krankenhaus – schon einige Tage. Es war heiß, sehr heiß, so wie jetzt aber ich hatte Glück und ein angenehmes Zimmer in Richtung eines Innenhofes und vor dem Fenster stand eine Linde. Ich mag den Duft von Lindenblüten unheimlich gerne. Da lag ich also und konnte nur warten, warten von Tag zu Tag. Jeden Tag erneut die Entscheidung, ob das Baby noch im Bauch bleiben darf, oder ob die Blutwerte doch schlechter werden. Jeden Tag ständig irgendwelche Untersuchungen; Blutabnahme, CTG … CTG mochte der Kleine Gar nicht. Er hat sich entweder irgendwo versteckt oder wie wild gegen den Sensor geboxt. … Es ging mir gut – ich hatte keine Angst, nicht wirklich – komisch eigentlich. Und doch … hätte ich auch nur im entferntesten geahnt, was ich für eine “Belohnung” bekomme, wäre alles noch viel leichter zu ertragen gewesen. – Auch die Tatsache, dass meine Venen zum Blut abnehmen scheinbar sehr selten auffindbar sind und das Stricken mit Kanüle in der Hand nur eingeschränkt vergnüglich ist. Die schnellen merkwürdig klingenden Herztönchen im CTG gehörten zu einem ganz wundervollen Schatz, zur größten, wunderbarsten, liebenswertesten, sonnigsten, fröhlichsten “Belohnung” aller Zeiten.   DSC04245

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