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Tulpenwahn

In den 30er Jahren des 17. Jahrhunderts erreichte die Tulpe bei den Liebhabern und Sammlern in den Niederlanden eine derartig außergewöhnliche Beliebtheit, dass diese Zeit unter der Bezeichnung „Tulpenwahn“ oder „Tulpenhysterie“ in die Geschichte eingegangen ist. Die Tulpe wurde zum Spekulationsobjekt und es wurden für besonders rare Sorten Preise erziehlt, die uns heute mit dem Kopf schütteln lassen – angeblich nach heutigem Maßstab bis zu drei Millionen Euro. Es kam, wie es kommen musste: Preisverfall, die Blase platzte und der erste Börsencrash der Geschichte war geboren. Und das wegen einer Zwiebelblume! Irgendwie kaum vorstellbar.
Ein Tulpenwahn der besonderen Art findet derzeit im Schneemeier’schen Garten statt: Unsere Tulpen sind wahnsinnig! Beweise? Bittesehr:

Nicht, dass ich mich nicht über jedes Zipfelchen Grün im Garten freuen würde. Aber meine lieben Freunde, wir haben heute den 29. Dezember, zumindest sagt das unser Kalender und ICH kann den Kalender lesen – unsere Tulpen offenbar nicht. Es ist ihnen nachzusehen, schließlich sind die Temperaturen geradenach frühlingshaft und die Sonne scheint. Aber was ist mit den vorwitzigen Kerlchen, wenn Mr. Winter aus seinem kleinen Nickerchen erwacht und hier wieder ordentlich Rabbatz macht? Kopf ab! Würde ich vermuten und das wäre doch ziemlich schade. Aber gutes Zureden wird hier vermutlich wenig ausrichten, höchstens Gartenvlies parat halten und hoffen, dass es nicht mehr so superfrostig wird. Dafür nehme ich dann im Sommer auch ein paar mehr Mücken in Kauf.
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Nebenwirkungen

So manche Neuerungen ziehen geahnte und ungeahnte Nebenwirkungen nach sich. So gehört Familie Schneeschaf seit dem Weihnachtsfest zur Gemeinde der iPad-Nutzer. Eine feine Sache, finden wir alle. Eben mal schnell was im Internet nachsehen, ohne erst einen Computer hochfahren zu müssen, mal eben über die liebsten Blogs lesen. Geht alles prima und schnell. So weit, so zufrieden. Allerdings muss ich gestehen, dauert es auch eine ganze Weile, bis man sich auf einem neuen Teil einigermaßen häuslich eingerichtet hat. Das gilt vor allem und im Besonderen dann, wenn man bisher Windows-PC-Nutzer war. Man ist doch recht damit beschäftigt, die passenden Apps zu finden – zum Blogs lesen, zum Bloggen (sorry, aber die „Blogger-App“ finde ich gelinde gesagt ziemlich rudimentär – vielleicht habe ich sie auch nur nicht richtig verstanden) zum Bilder hübsch machen und was man eben sonst noch so braucht. Wir wollen mal gar nicht davon sprechen, dass wir es noch irgendwie hinbekommen müssen mit dem kleinen Kerl hier auf unsere Netzwerkfestplatte zuzugreifen, damit ich überhaupt an irgendwelche Fotos komme. Das ist sozusagen unser High-End-Problem.
Mal ernsthaft: Vielleicht bin ich ja doch zu antiquiert aber gibt es wirklich irgendeinen Menschen, der es annähernd bequem und effektiv findet mit einem iPad zu fotografieren? Ich würde das im Moment nur notgedrungen tun, weil ich keine andere Möglichkeite habe (das Netzwerkplatten-Problem bzw. fehlendes Teil für den Einatz der SD-Karte). Ich für meinen Teil jedenfalls habe immer das Gefühl, mir fällt das ganze Ding gleich aus der Hand. Ich bin motorisch ungeeignet dafür, dieses Teil zu halten und gleichzeitig den Auslöser zu drücken, ohne einen leichten Schweißfilm auf der Stirne zu haben. – Ja, lacht mich nur aus. Ich hab‘ halt kleine Hände, ehrlich!
Aber sicher wird sich auch dafür bald eine Lösung finden. Dann gibt es auch wieder Posts MIT Fotos. Und wenn ab und an die Einträge etwa krude aussehen, liegt das daran, dass ich noch auf der Suche nach einem vernünftigen Editor bin. Falls einer also einen heißen Tipp hat für mich: Immer her damit. ;o)

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