Sweet and Spicy

Habt ihr schon mal Marmelade aus Paprikaschoten gekocht? Nein? Solltet ihr aber unbedingt mal probieren!

Schmeckt superlecker auf frischem Weißbrot und Ziegenkäse und ist bestimmt ein super Mitbringsel für die erste Grillparty 2013. (Auch wenn man es im Moment nicht so recht glauben mag – sie kommt bestimmt.)

Dazu rote Paprikaschoten (ich habe Spitzpaprika genommen, der ist sehr aromatisch) und 1-2 Chilischoten im Backofen so lange grillen, bis sie beginnen schwarz zu werden und Blasen werfen. Herausnehmen und in einen Tiefkühlbeutel geben, abküheln lassen. Jetzt lässt sich die Haut ganz leicht entfernen.

Jetzt mit etwas Wasser und bei geschlossenem Topfdeckel weich dünsten, anschließend mit dem Pürierstab ganz fein pürieren. Jetzt alles wiegen, damit ihr wisst, wieviel Gelierzucker ihr benötigt. Entsprechende Menge 2:1 Gelierzucker mischen und aufkochen lassen. 4-5 Minuten köcheln lassen und anschließend Gelierprobe machen. (Dazu einfach einen Klecks der Masse auf einen Porzelanteller geben, läuft der Klecks nach kurzer Zeit nicht mehr weiter, wenn man den Teller schräg hält ist alles prima.) Jetzt in zuvor sterilisierte Marmeladengläser füllen und mit Twist-Off-Deckeln fest verschließen.

Lasst es euch schmecken!

Ahhh… noch ein Tipp zum Marmeladengläser sterilisieren: Ich spüle meine Gläser ganz normal, wasche sie gut mit heißem Wasser aus und stelle sie anschließend auf ein mit einem frischen Geschirrhandtuch ausgelegtes Backblech (Öffnung nach unten), die Deckel ebenso. Dann kommt alles bei ca. 100 Grad Umluft in den Backofen, bis alles schön trocken ist. Dann sind die Gläser sicher steril, vor allem weil man auch nicht mehr mit einem Küchentuch darin herumtrocknen muss.

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Shirts to show

Normalerweise würde man ja das Nähen im Hobbybereich nicht mit dem Wort „Massenproduktion“ in Verbindung bringen. In diesem Fall fühlte es sich jedoch durchaus danach an. Das Kind brauchte dringend neue T-Shirts (schließlich will man ja gerüstet sein, wenn jetzt demnächst der Sommer ausbricht *hüstel*) und ich hatte die Faxen mit Billigshirts, die nach dem Waschen nur noch halb so lang sind wie zuvor und deren Seitennähte plötzlich auf Bauch und Rücken liegen endgültig dicke.

Davon abgesehen funktioniert es einfach gut und wenn man quasi „in Reihe“ produziert, geht es auch ganz fix. Das liegt vor allem daran, dass man manchmal für das „Umrüsten“ der Over- bzw. Coverlock-Maschinen fast genauso lange braucht, wie für das eigentliche Nähen. Das Nervt etwas und darum ist es gut, gleich mehrere Teile zuzuschneiden, da lohnt sich dann auch das Dranfriemeln und Justieren der Saumführung.

Das mit den Kühen mag ich am liebsten. Der Jersey ist von Stoff und Stil und ich bin nicht nur von den Motiven, sondern auch vom Preis- Leistungsverhältnis der Stoffe begeistert. Die Qualität ist wirklich sehr gut. Der Schnitt ist der bewährte Xater von Farbenmix in der schmalen Variante. Die passt einfach optimal.

Also von uns aus kann’s jetzt warm werden!

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