Nähkursbericht

Ich hatte einen kleinen Bericht vom ersten Nähkurs im „Casa Schneeschaf“ versprochen und hier ist er: Drei Dinge kennzeichnen ihn eigentlich recht gut. 1.) Ich habe es nicht geschafft auch nur ein einziges Bild zu machen. 2.) Wir haben heftig „überzogen“. 3.) Die Teilnehmerinnen wollten gleich noch mal und wir suchen gerade einen Termin. :)

Ich hatte mich wirklich ziemlich verschätzt, was man in dreieinhalb Stunden hinbekommt aber mir war natürlich auch wichtig, das alle Ihr Projekt fertig bekommen und ein richtiges Erfolgserlebnis haben. Ich bin derartig zwischen allen Teilnehmerinnen umgergewuselt, dass ich fast nichts getrunken habe (hinterher also einen fürchterlich dicken Kopf hatte) und vom Fotografieren wollen wir mal gar nicht reden. Mit der Vorbereitung (Muffins und Kekse backen, Arbeitsplätze ausrüsten, Sachen für den „Inspirationstisch“ aussuchen und dekorieren), war ich also gut mehr als einen Tag beschäftigt und sank dann auch am Samstagabend recht ermattet in die Kissen. Aber es hat unheimlich Spaß gemacht. Es ist einfach toll zu beobachten, wie Menschen neue Fertigkeiten und Fähigkeiten an sich entdecken, darüber staunen und sich freuen, was sie „plötzlich“ alles können. Selbst eine Teilnehmerin, die noch nie zuvor an einer Nähmaschine saß, hatte am Ende einen neuen Sommerrock – einen Römö mit Reißverschluss und allem Pipapo!).

Ich sag’s doch immer: „Leute ihr könnt das! – Ist doch keine Gehirnchirurgie.“ Seht ihr? Hab‘ ich Recht gehabt.

Und wenn ich noch mehr Erfahrung gesammelt habe, kriege ich das mit der Zeitplanung auch etwas besser hin. 😉

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