Stoff und Stil – was ist los?

Pünktlich zu den neuen Herbst- Winterkatalogen eröffnet auch das erste Ladengeschäft von Stoff und Stil in Deutschland. In Hamburg – schade – das ist natürlich deutlich zu weit weg. Aber wie dem auch sei, was ein fulminanter Start in die neue Saison hätte werden können, entpuppt sich als ziemliche Enttäuschung. Bei den Bekleidungsstoffen habe ich große Mühe überhaupt einen Stoff zu finden, der mir gefällt, die meisten finde ich schlichtweg sogar scheußlich. Die Auswahl an bedruckten Jerseys für meinen Zwerg ist, milde ausgedrückt, überschaubar und wird, zumindest gefühlt immer teurer. Was ist da los? Haben die sich zu sehr auf das erste deutsche Ladengeschäft konzentriert und dabei ihre neue Kollektion vergessen? Sollte nicht passieren sowas. Werden durch den offensichtlichen Expansionswillen jetzt die Preise angezogen, um das alles zu finanzieren? Das wäre extrem schade, denn Stoff und Stil war bisher meine bevorzugte Quelle im Internet für Stoffe und das es da jetzt einen Ladengeschäft irgendwo außerhalb der Hansestadt gibt ist mir, ehrlich gesagt, relativ schnuppe.

Also Leute, reißt euch zusammen und im nächsten Frühjahr, will ich wieder vernünftige Stoffe sehen, Stoff und Stil-mäßig eben.
Geht es nur mir so? Habt ihr schon geluschert?
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Die Lady

Sorry, dass ich euch so lange auf die Folter gespannt habe, war natürlich pure Absicht. Aber hier ist sie nun „Die Lady“. Ihr gebührt der neue Arbeitstisch und hier gibt sie sich noch ein wenig prüde verhüllt.

Vielleicht kann man es schon erahnen, die Lady ist eine echte Wuchtbrumme. 
Gegenüber einer „normalen“ Nähmaschine ist ja meine Brother schon groß, aber die Dame hier, ist deutlich größer und deutlich gewichtiger – ganz bestimmt kein Reisemodell. Leider sind die Fotos ziemlich dunkel und man kann nicht viel von ihr erkennen, ich versuche es demnächst noch einmal bei Tageslicht, denn sie ist – wie eine echte Lady – auch ziemlich hübsch, wie ich finde. Es ist eine Bernina 750 QE, (noch) ohne Stickmodul, denn schließlich habe ich dafür ja noch meine Brother und die erledigt den Job wirklich gut, wenn es um’s Nähen geht, ist „die Lady“ allerdings unübertroffen, sie näht durch mehrfache Lagen dicken Jeansstoff, wie durch Butter und sie ist extrem präzise und robust.
Wir haben ein Weilchen gebraucht, bis wir uns aneinander gewöhnt hatten. In den ersten Tagen hatte ich vor der Lady derartigen Respekt, dass ich mich wie eine absolute Anfängerin angestellt habe. Ich habe vor lauter Aufregung die blödesten Fehler gemacht und war mehr am Auftrennen, als am Nähen. Mittlerweile kommen wir aber ganz gut klar, wir beiden, auch wenn ich manchmal das Gefühl habe lediglich einen Moped-Führerschein zu haben und in einem Ferrari zu sitzen.
Ich hätte sogar einiges an fertigen Sachen zu zeigen aber wie so oft scheitert es daran, dass ich nicht dazu komme Fotos zu machen, schließlich sollen die dann auch gut werden (nicht wie die gerade). Und vor lauter Perfektionsanspruch komme ich dann zu nix. Es gibt da zum Beispiel ein Herrenhemd für den großen Mann ein kleines Hemd für den kleinen Mann und eine Jeans dazu (die ist aber gerade schon in der Wäsche). Und die Lady hat jetzt erst mal Pause, denn als nächstes sind ein Haufen Langarmshirts an der Reihe, nicht das es anfängt zu herbsteln und wir waren nicht vorbereitet.
Habt noch einen schönen Abend und macht es euch gemütlich!

Das Schneeschaf

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Die Ergebnisse …

… aus dem Aufräum- und Entrümpelmarathon hatte ich versprochen. Und ich muss noch mal sagen, es war wirklich extrem gruselig. Ich habe das gesamte Zimmer gefühlt 2 Tage aus- und 7 Tage wieder eingeräumt und der Auslöser dafür war diese Ecke:

Ein wenig weiter rechtsrum sieht es dann so aus:

 
Und der große, dicke Schrank, der mir zuvor förmlich im Nacken saß, ist jetzt hinter die Tür gewandert. Das war natürlich der dickste Brummer und die meiste Arbeit. 
So und warum jetzt überhaupt noch ein anderer Tisch her musste und warum ich den ganzen Aufwand überhaupt betrieben habe – abgesehen davon, dass Ordung schaffen ab und an nie schlecht ist – das erfahrt ihr nach der nächsten Maus. :)

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Chaostheorie … und Praxis

Manchmal ahnt man ja bereits, dass der Plan einen Haken hat. Die Idee ist gut, sehr gut sogar, aber die Durchführung derselben zieht bereits halb geahnte Folgen nach sich, auf die man getrost hätte verzichten können. Ein hübsches Beispiel dafür, ist das Umräumen eines viel genutzten und … sagen wir es milde … räumlich optimal ausgenutzten Näh- und Werkelzimmers. Und mit „Umräumen“ meine ich nicht ein paar Kisten von einen in den anderen Schrank zu stapeln. Nein! Bis auf den großen Arbeitstisch und das darüber befindliche Hängeregal soll jedes Möbelstück an einen anderen Platz und einige davon werden gar ausgetauscht (inklusive Stauraumreduktion versteht sich).

Warum Frau sich das antut? Das weiß ich so genau gerade auch nicht mehr. Ich habe es prompt vergessen, seitdem sich die großen Stoffkisten aus dem noch größeren Schrank vor der Waschmaschine stapeln. Was aber im Grunde genommen ja eine prima Motivationshilfe ist, so lange die da stehen, kriegen wir keine frische Wäsche. Ach nein, einen Plan hatte ich ja schon: mehr Arbeitsfläche. Der hübsche Sekretär war dazu nicht geeignet und nahm dafür unverhältnismäßig viel Platz weg. Der große Schrank im Rücken, sollte hinter die Tür wandern, wo er weniger präsent ist und überhaupt soll alles viel hübscher und luftiger werden. Wie gesagt: Der Plan war gut. Ist er auch noch. Wenn nur die dämliche Räumerei nicht wäre.

Leider gehöre ich zu den Menschen, die Ordnung lieben und Aufräumen nicht ausstehen können. eine recht unglückliche Kombination würde ich sagen. Und es macht mich megawuschig meinen Lieblingsraum nicht nutzen zu können. Wenn ich es geschafft habe, kommen aber ein paar Fotos – versprochen. Und vielleicht … psssst … noch eine andere „kleine“ Überraschung.

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