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Ebbelwoikörriworschtsooß

Realistisch betrachtet werden sich Nichthessen von diesem Post nicht sonderlich angesprochen fühlen. Ich hoffe, dass ihr mir trotzdem, einen Augenblick eure geschätzten Aufmerksamkeit schenkt. Es lohnt sich nämlich, auch wenn ihr nicht ausgenommene Fans des „Stöffche“ seid. „Stöffche“ hat in diesem Fall ganz ausnahmsweise einmal nichts mit Nähnerdvokabular zu tun, sondern ist ein hessischer Ausdruck für Ebbelwoi – also Apfelwein.

In meiner Heimatstadt findet derzeit ein in der gegend recht bekanntes Volksfest statt: Das Ebbelwoifest. Da wir in unmittelbarar Nähe dieses Festes wohnen, haben wir eine kleine Grillfete geplant (btw: herzlichen Dank Petrus, dass du gestern den Kelch bzw. den Schutt an uns hast vorübergehen lassen – wir sind erst später noch ordentlich nass geworden). Zu diesem Zweck orderte der beste Gatte selbstgemachte Currywurst-Soße. In den Weiten des www bin ich natürlich reichlich fündig geworden aber ich bringe es nur sehr selten fertig Rezepten folge zu leisten und so wurden auch hier verschiedene Varianten zusammengewürfelt und „verhessischt“. Entstanden ist ein leckeres Grillsoßenrezept – mit Ebbelwoi.

 
Ebbelwoikörriworschtsooß

 

Zutaten:
2 rote
Zwiebeln
1
Knoblauchzehe
Olivenöl
2 EL
Mascobadozucker (alternativ: braunen Rohrzucker)
200 ml
Ebbelwoi
2 gehäufte
EL Currypulver
1 TL
Pimenton de la vera (geräuchertes Paprikapulver, alternativ: normales
Paprikapulver)
200 g
Ketchup (z. B. Heinz mit weniger Zucker)
400 g (1
Dose) gestückelte Tomaten
Salz,
Pfeffer
Sojasauce
Tabasco
 
Zubereitung:
Zwiebeln
fein würfeln und Knoblauch pressen. Beides zusammen in heißem Olivenöl glasig
andünsten. Masobadozucker zugeben und karamellisieren lassen. Mit Ebbelwoi
ablöschen. Currypulver und Pimenton hinzugeben und etwas einkochen lassen.
Ketchup und
gestückelte Tomaten hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, Sojasauce und Tabasco
abschmecken.
Noch heiß in
sterilisierte Twist-Off-Gläser füllen oder sofort aufessen.

Viel Spaß und lasst es euch schmecken!

 


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Hausputz im Baumhaus

Ich gebe zu, dass ich nicht gerade der geborene Putzteufel bin, in diesem Fall hat es aber richtig Spaß gemacht und war außerdem schon lange überfällig. Das Stelzen-/ Baumhaus unseres kleinen Abenteurers brauchte dringend eine Grundreinigung und wurde bei der Gelegenheit gleich noch ein wenig eingerichtet.

Treten Sie ein Herrschaften, es gibt eine kleine Hausführung:

Ich habe ein wenig auf dem Dachboden gewühlt und ein paar Sachen gefunden, die noch prima in das Häuschen passen, z. B. die Tafel und der kleine Hocker, auf dem demnächst noch eine Kaffeemaschine Platz finden soll.

Zur Einweihungsparty gab’s „Burger“, wie man unschwer erkennen kann.

Auf der anderen Seite fand noch eine alte Banktruhe Platz und aus Masking-Tape habe ich einen „Bilderrahmen“ auf das Holz geklebt und einige seiner Lieblingsfotos hineingepinnt.

Ganz ehrlich, wenn ich nicht solche Probleme hätte, mich in der kleinen Hütte zu bewegen, würde ich glatt da einziehen!

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Gabriola

Gabriola-Lemming

Auch wenn ich mich eine Weile -zugegebenermaßen recht halbherzig – dagegen gewehrt habe, „Gabriola“ konnte ich nicht lange widerstehen. Immer wieder schlich ich virtuell um den Schnitt herum, allein die Frage wo und wann ich so etwas tragen sollte hielt mich vom Kauf ab. Irgendwann war mir aber auch das Wurst. Die schön gestaltete Passe und die vielen tollen Fotos im Netz waren einfach zu verlockend. Hier ist also meine Variante:

Gabriola Skirt (Schnitt: Sewaholic)

Die Passe ist aus einem recht festen, farbigen Jeansstoff mit hohem Stretchanteil und sitzt darum ziemlich gut. Der Stoff der Rockbahnen ist eigentlich zu durchsichtig und man hätte das ganze Ding füttern müssen, aber ich fand ihn einfach zu schön und habe beschlossen im Ernstfall einfach ein Unterkleid oder Unterrock drunter zu tragen, wenn hätte ich ihn aber mit einfarbigem Baumwollvoile gefüttert, der wäre so ähnlich wie der Oberstoff und damit bliebe der Fall des Rockteils schön weich. Vielleicht mache ich das auch noch.

Der Rock war verblüffend schnell genäht, ich hatte nur ein klein wenig Schwierigkeiten, die Maschine so einzustellen, dass die langen Bahnen, des doch recht zarten Rockstoffes keine Wellen machen und habe einiges wieder aufgetrennt. Also lieber erst mal testen bei feinen Stoffen und ein wenig mit Fadenspannung und Füßchendruck herumprobieren.

Ich hatte eigentlich schon eine zweite Variante in Planung, habe dann aber festgestellt, dass ich zu wenig Stoff für die Rockbahnen habe. Das ist natürlich ein kleiner Nachteil an dem hübschen Röckchen: Er frisst Stoff ohne Ende. Wenn ich mich richtig erinnere gut dreieinhalb Meter nur für die Rockbahnen. Gut, wenn man da zum Zuschneiden einen großen Tisch hat.

Und hier gibt es noch zwei Detailfotos von der Passe, weil die ist nämlich klasse!  😉

Gabriola Skirt (Details Passe)

Den Schnitt für das „Röckchen“ findet ihr z. B. bei Schnitterling, die Stoffe sind aus dem Stofflager in Mörfelden. Fazit: Lemmingteile sind nicht ohne Grund Lemmingteile und … gerne wieder!

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