Magic Moments

Ich bin in den vergangenen vierzehn Tagen leider nicht so oft zum Basteln und Bloggen gekommen, wie ich es gerne getan hätte. Arbeit hat eben oft die Eigenschaft in Haufen aufzutreten und bis man sich erst einmal durchgewurstelt hat und wieder Land sieht, dauert es manchmal. Schließlich habe ich noch einen „normalen“ Job zum Stempel – …äh Brötchen verdienen.

Und jetzt gibt es hier obendrein auch noch eine kleine Blogpause. Aber keine Sorge, ich bin ganz bald frisch erholt und mit 1000 neuen Ideen wieder da. – Okay, die Ideen habe ich eigentlich jetzt schon aber irgendwie ist immer zu wenig Tag übrig und wenn ich keinen Schlaf mehr bräuchte wäre ich ein Vampir. – Ach und das bringt ja bekanntlich wieder andere Schwierigkeiten mit sich. Ich übe mich also in Gelassenheit und stemme, was zu stemmen ist.

Um euch in der kleinen Pause ein wenig zu beschäftigen habe ich – NEIN – diesmal kein Bastelprojekt, sondern etwas ganz Anderes! (Obwohl, vielleicht doch, wenn ich es recht bedenke – kommt auf euch an …) Eine ähnliche Grafik habe ich neulich in einem Buch über Kreativitätsforschung entdeckt und hätte mit ihr am liebsten mein ganzes Zimmer tapeziert. Denn sie spiegelt genau das wider, was meine innerste Überzeugung ist:

The MagicJawohl! Ich bin nicht die begabteste Zeichnerin dieses Universums und – ja, es liegt schon ein gutes Stück außerhalb meiner Komfortzone eine Zeichnung, die ich gemacht habe auch noch im Internet zu zeigen – aber genau das ist der Punkt: „Raus aus der Komfortzone!“ Dort tobt das Leben, dort entwickelt ihr euch weiter. Ihr müsst deshalb nicht gleich einen Tandemsprung mit dem Fallschirm machen. (Huhu Steffi, wenn du das hier liest: Ich finde es immer noch unfassbar, dass du dich das getraut hast.) Rubbelt euch daran, dellert sie aus, macht einen gewagteren Sprung, wenn ihr gut drauf seid aber hört nicht damit auf. Die Komfortzone hat nämlich die unschöne Eigenschaft zusammenzuschrumpeln, wenn ihr sie nicht ständig ausdehnt.  Das gilt natürlich für viele Dinge im kreativen Bereich aber eigentlich gilt es für das ganze Leben. Und man kann nur gewinnen dabei.

Bevor es jetzt zu philosophisch wird, habe ich eine Bitte an euch: Schaut euch die Zeichnung noch mal an oder macht am allerbsten gleich selbst eine. Überlegt mal, wie eure Komfortzone so ausschaut und was ihr euch nicht so richtig traut. Das ist bei jedem natürlich sehr individuell. Der eine kriegt schon Panik, wenn er jemandem ein selbstgemaltes Bild zeigen soll oder ein Gedicht vortragen soll, dass er selbst verfasst hat. Bei anderen Menschen muss es dann schon ein Sprung aus einem Flugzeug sein oder ein Halbmarathon oder was weiß ich. Es ist völlig egal, was es ist: Macht es einfach! Dellert mal ordentlich an eurer Komfortzone herum und habt Spaß dabei. Wenn es nicht so gut klappt: Schwamm drüber (okay, nehmen wir den Fallschirmsprung hier mal aus, das sollte unbedingt klappen …). Wichtig ist, dass ihr einen Schritt aus der Komfortzone herausgemacht habt und das ihr vorhabt, das immer und immer wieder zu tun.

Meldet euch zum Jodelkurs an oder zum Alphornblasen. Macht etwas, von dem ihr glaubt, dass ihr es nicht könnt aber gerne können würdet. Und versucht es immer und immer wieder. Ich bin mir sicher, ihr werdet ein Stückchen Magie entdecken. Und als Bonus wird eure Komfortzone immer größer und größer und das bedeutet gleichzeitig, sich im Leben möglichst vielen Situationen gewachsen zu fühlen oder sich sogar in ihnen wohl zu fühlen.

Ich hör‘ jetzt auf mit philosophieren und schwadronieren, aber das ist mir eine echte Herzensangelegenheit; ein vorzeitiges Urlaubsmitbringsel sozusagen. Ich freue mich sehr, wenn ihr mir schreibt, wenn ihr euch was getraut habt und welche Erfahrungen ihr gemacht habt. Ihr könnt gerne kommentieren oder mir auch eine persönliche Nachricht schicken. Das wäre wirklich wundervoll!

Bis ganz bald!

Andrea

P. S. Ahhh! Und wenn ihr glaubt, ihr könnt nicht zeichnen oder malen: Dann macht erst recht eure eigene Version der Zeichnung oben und wenn ihr euch traut, schickt sie mir. Ich mache dann einen Blogpost daraus; eine kleine magische Galerie sozusagen!

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*drumroll* – Stampin‘ Up! Katalog 2015 /2016 – *dimthelights*

Der Ort ist perfekt gewählt – am Fuße des majestätischen Rheins, wo einst die Nibelungen taten, was Nibelungen nun mal so tun: kämpfen, um schöne Frauen werben, weiterkämpfen, sitzen hunderte von Menschen im Halbdunkel eines ehrwürdigen Hortes. Ein Ort – halten wir eine Minute inne – an dem historische Fernsehunterhaltung wie „Musik ist Trumpf“ mit Peter Frankenfeld in den 70er Jahren ein Zuhause hatte. (Es gab damals tatsächlich nur zwei Fernsehprogramme!) Und nicht zu vergessen: Die Karnevalssitzungen der Mainzer Fasenacht, die uns zur Fastnachtszeit erheitern oder wahlweise auch total den Nerv rauben. – Gut ich schweife ab und weiß auch gerade nicht mehr, wie ich von den Nibelungen zur Mainzer Fastnacht komme. Jedenfalls befinden wir uns an ebenjenem denkwürdigen Ort …. das Licht ist erloschen, Menschen starren gebannt auf riesige Leinwände, pathetische Musik erklingt und es erscheint … ähm … erst mal eine Weltkugel … (na gut) … unsere wunderbare Mutter Erde, blau und schön mitten im All …

Jetzt kann ich mich, ganz ehrlich gesagt, an den Übergang nicht mehr ganz genau erinnern, irgendwann scholl Katy Perry mit „Firework“ durch den Saal und wir erhaschen einen Blick auf:

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Jubel brandet auf! Menschen liegen sich in den Armen oder tanzen …. okay ich übertreibe jetzt. In den Armen gelegen hat sich, glaub‘ ich, niemand. – Aber es war schon spannend. Für mich war das nicht nur die erste Katalogpräsentation, sondern die erste Stampin-Up!-Veranstaltung überhaupt und es war nicht nur inhaltlich sehr spannend, sondern auch unglaublich toll, so viele Stampin‘ Up! Demonstratoren auf einem Haufen zu treffen, über 500 waren es wohl. Eine bunte Mischung, eine Mischung, die für mich sehr gut widerspiegelt, wie und für wen Stampin‘ Up! Produkte gemacht sind. Von der superlustigen, lebensklugen Ü60erin bis zur gepiercten Rockabilly-Braut war alles vertreten und das finde ich supertoll. Leider waren die Herren ein wenig in der Unterzahl aber trotzdem repräsentativ vertreten.

Was ich auf jeden Fall jetzt schon weiß: Die nächste Katalogsaison wird spannend. Wow! Es ist alles noch ein wenig frisch und ich muss mich ganz sicher noch ein paar Tage immer mal wieder im Katalog vergraben, aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich mich in einige der Stempelsets auf den ersten Blick verliebt habe. Sogar für Weihnachtsfans ist schon Einiges dabei, sie müssen nicht mal bis zum Saisonkatalog warten. Zeigen und verraten darf ich euch das natürlich alles noch nicht – streng geheim bis zum 2.Juni. Nur das Cover des Kataloges ist zur Veröffentlichung freigegeben.

Aber jetzt nicht schmollen! Entweder, ihr meldet euch zu meiner Katalogparty am 31.5. an (einfach per Kontaktformular bei mir melden, die Teilnehmerzahl ist begrenzt) ODER:

1. Katy Perry mit „Firework“ in der Playlist suchen – LAUT anmachen.
2. Sekt aufmachen und erst mal ein Gläschen trinken (auf den neuen Katalog versteht sich und dann gerne noch eines auf meine Gesundheit … und eines auf Tante Grete und Onkel Alwin und …) – Nein halt! Ich will hier niemanden zum Alkoholkonsum anstiften – eins reicht!
3. Laut singend durchs Wohnzimmer tanzen.

Das hat zwar jetzt nicht unbedingt was mit dem neuen Katalog zu tun, macht aber Spaß und jedes Mal, wenn ihr euch ärgert, dass ihr noch nicht reinlinsen könnt, fangt ihr mit dem Programm einfach wieder von vorne an.

… Oder ihr kommt zur Katalogparty.

… Da können wir das dann auch machen …

Andrea

 

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