Mixed Media – ein wenig Wutzerei muss sein

Als mich der Christophorus Verlag fragte, ob ich Lust hätte ein Buch zum Thema „Mixed Media“ samt Material von Marabu zu testen, habe ich mich wirklich sehr gefreut. Das lag zum einen daran, dass mein Interesse an dem Thema gerade erwacht war – und zum anderen daran, dass ich eigentlich in der perfekten Zielgruppe für einen solchen Test bin. Neugierig aber ziemlich ahnungslos.

Um es gleich vorweg zu sagen: Sowohl das Buch von Daniela Schoch, als auch das Material aus der neuen Mixed-Media-Serie von Marabu sind ein prima Ausgangspunkt für Leute wie mich! Trotzdem hat es eine Weile gedauert, bis ich euch heute meine fertige Seite zeigen kann und das muss ich vielleicht ganz kurz erklären: das Buch von Daniela Schoch zeigt verschiedene Mixed Media-Techniken am Beispiel eines Travel-Journals. Im Buch selbst werden viele, ganz unterschiedliche Projekte beschrieben und Schritt für Schritt erklärt; Reiseziele auf ganz unterschiedliche Art und mit verschiedensten Materialien zum Leben erweckt. Eine Weltreise in Mixed Media.

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Der Plan war also eine Art-Journal-Seite zu einem Kurztrip zu gestalten, den ich vor kurzem mit meinem kleinen Sohn gemacht habe. Wir haben „den Papa“ auf Geschäftsreise besucht und ein verlängertes Wochenende dort verbringen können. … Wir waren in Paris. Ziemlich genau 14 Tage vor den schrecklichen Anschlägen dort. – Und ganz plötzlich wird das Bild, dass man sich von dieser Stadt im Kopf gemalt hat ein ganz anderes – und es kann auch auf dem Papier nicht mehr das werden, was es zuvor noch hätte sein sollen.

Ich habe ziemlich lange darauf herumgedacht und gezögert, wusste nicht mehr so recht, was ich tun sollte. Kann ich das trotzdem? Wie soll das Paris-Bild jetzt aussehen? Irgendwann fiel mein Blick auf eine uralte Bleistiftzeichnung von mir, die ich an eine Bilderleiste in meinem Bastelzimmer gepinnt hatte, um mich zum weiterüben zu motivieren. Und plötzlich war mein Paris-Bild wieder da, anders jetzt aber mit viel Hoffnung. Wie es jetzt aussieht und wie es entstand werdet ihr gleich sehen und mehr mag ich dazu gar nicht sagen. Es soll jeder sein eigenes Paris-Bild im Kopf und im Herzen haben.

Nach diesem Ausflug zur Geschichte des Bildes noch ein paar Worte zum Buch von Daniela Schoch: Dort lernt ihr sehr viel über eben jene Materialien, die einen zu Beginn der ganzen Sache noch ein wenig schrecken. Da gibt es die verschiedensten Pasten, Farben, Sprays, Stifte, Schablonen und sogar Malrollen. Erst mal steht man da und hat nicht den blassesten Schimmer, wofür all diese Dinge benutz werden und was man damit so anstellen kann. Hier helfen auch die Schritt für Schritt erklärten Projekte. Wer sich also noch nicht traut einfach so loszulegen, wird hier an die Hand genommen – learning by doing.

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Ihr werdet ganz schnell feststellen: Das ist genau das, was  Mixed Media so faszinierend macht! Die Vielfalt der Materialien, die schier unendlichen Kombinationsmöglichkeiten und das es kein Richtig und kein Falsch gibt. Im „Reisepaket“ von Marabu befanden sich unheimlich viele tolle und spannende Materialien. Acryl-Farbsprays, Acry-Mousse, Acryl-Pasten in gold und silber und sogar eine mit einer sandartigen Struktur. Gelwachsstifte, die mit Wasser vermalt werden können, ein prima Gesso-Pinsel, den ich sicher noch oft benutzen werde und und und. Es war toll so aus dem vollen schöpfen zu können und doch ist es so faszinierend, so viele verschiedene Materialen zu kombinieren, das sogar noch Einiges aus meinem Fundus hinzugenommen habe, Inktense-Blocks von Derwent zum Beispiel, Stempel und sogar Buntstifte.

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Mit im Paket war auch ein Art-Journal mit Ringbindung. Dies habe ich für dieses Bild allerdings nicht verwendet, zum einen, weil das Format nicht dafür gepasst hat und weil ich schon ein Journal von Marabu zuhause und bereits angefangen hatte. (Ihr wisst schon – die Lehre aus der Geschichte mit dem Moleskine Skizzenbuch.) Die Seiten sind bereits mit Gesso bepinselt und man sieht zwei meiner Lieblingsmaterialien. Die Farbsprays und die goldene Acrylpaste. Die ist wirklich der Hammer! Sehr golden, sehr metallisch, sehr fein. Und die Ästheten unter euch mögen bitte die scheußlich Wachstuch-Tischdecke im Hintergrund entschuldigen: Sie ist nicht hübsch aber äußerst praktisch und es ist wirklich ratsam den Arbeitsbereich abzudecken, es sei denn, ihr möchtet euren Tisch auch gleich mitgestalten.

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Hier das Material, das ich aufgeklebt habe: Zwei Metrotickets, die ich immer noch in der Jackentasche hatte, eine Fotokopie meiner Zeichnung (das Original wollte ich nicht verwenden) und eine historische Postkarte des Eiffelturms von The Graphics Fairy, einfach mit dem Farbdrucker ausgedruckt.

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Ungefähr so sah der Hintergrund aus, bevor ich die ersten Elemente aufgeklebt hatte. Oben rechts seht ihr die wunderbare goldene Acrylpaste in die ich mit einer Musterwalze das Ornament gedrückt habe, anschließend habe ich die Walze untendrunter gerade noch mal abgerollt. Das Zackenmuster entstand mit der Schablone und das links sind die Art Sprays – einfach übereinandergesprüht, mit den Fingern verwischt und etwas verlaufen lassen.

Angst vor etwas Wutzerei sollte man bei solchen Aktionen nicht haben. Für jemanden, der viel Näht und sonst eher …. akkurat arbeitet, kostet das ein wenig Überwindung aber genau das, war irgendwie befreiend. Ein Zeichen dafür ist auch, dass anschließend die Pferde mit mir durchgeganen sind. Ich habe mich so sehr von dem Prozess und den Materialien gefangen nehmen lassen, dass ich ganz vergessen habe, Fotos von weiteren Zwischenschritten zu machen und ich habe keine Ahnung mehr, was ich alles benutzt habe. Aber ist nicht genau das Sinn der Sache? Ich finde ja! Genau das ist, was für mich Mixed Media ausmacht. Ich kann für mich also nur sagen: Experiment gelungen!

Wenn ihr Lust auf Buch und Materialien bekommen habt hier noch ein paar Infos:

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Daniela Schoch
Travel Journal – Mein Reisealbum in Mixed Media
ISBN 978-3-86230-332-8
14,99 €
Christophorus-Verlag
Hier im Buch blättern.

Die neuen Materialien von Marabu könnt ihr euch hier ansehen.
Eine wirklich tolle Auswahl an verschiedensten Produkten, die bezahlbar und wirklich gut sind. Probiert unbedingt mal die Art Crayons aus … und die Sprays und auf jeden Fall die metallischen Pasten … und …..

Herzlichen Dank noch einmal an den Christophorus-Verlag und an Marabu für Buch und Materialien. Das kam genau zur rechten Zeit, sonst hätte es kein Paris-Bild gegeben.

Und hier das Endergebis meines zweiten aber ganz bestimmt nicht letzten Mixed-Media-Abenteuers:

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Helene & Zita … und wie es weiterging

Dieser Beitrag ist schon lange überfällig aber nicht vergessen und aus aktuellem Anlass zeige ich euch heute, wie es mit dem Phototransferbild meiner Großtante und ihrer besten Freundin weiterging. Hier kommt ihr zum ursprünglichen Post. Dort habe ich euch gezeigt, wie man mit Paketklebeband ein Phototransfer anfertigen kann.

Ich muss zugeben, dass es mir nicht so ganz leicht gefallen ist, meine Komfortzone zu verlassen und mich ein wenig in den Bereich „Mixed Media“ vorzuwagen. So gut wie fast alle Techniken und Materialien sind für mich total ungewohnt. „Was zur Hölle ist Gesso? Hilfe, ich kann nicht malen! Meine Güte, dass ist eine ganz schöne Wutzerei! Herrgott, noch mehr Kram im Arbeitszimmer!?“ …  Ihr könnt es euch vorstellen, oder? Das Gemeckere in meinem Kopf kam allerdings nicht gegen die Neugierde an und spätestens, nachdem ich einige faszinierende Videos auf YouTube gesehen hatte, konnte ich meine Finger auch nicht mehr von den Farben, Pinseln, Pasten und Schablonen lassen.

So kam es, dass die beiden Damen in einem Moleskine Sizzenbuch landeten und weil meine Großtante eine leidenschaftliche Gärtnerin war, war das Drumherum dann auch irgendwie klar.

Helene&Zita

Ich muss gestehen, dass ich es unheimlich schwierig fand, diese Doppelseite zu fotografieren. Leider kommen die Farben nicht so gut raus, wie ich es mir gewünscht hätte. In Natura sind sie deutlich vergilbter. Die Blüten sind übrigens aus Pappe und mit Rostfarbe bemalt und weil ich fand, dass die Rostfarbe nicht so ganz wirklich nach Rost aussah, habe ich daran mit türkisfarbenem Gelstift und Metallicfarbe herumexperimentiert.

Ich war am Ende und für meinen ersten Versuch wirklich zufrieden. Leider ist mir bei der Folgeseite dann etwas Farbe durchgesickert und hat mir das Bild ein wenig verdorben aber: Lektion gelernt: So ein Skizzenbuch hat vermutlich doch etwas zu dünne Seiten, lieber ein Art Journal verwenden. Oder so viel Gesso, dass die Seiten bretthart werden. Jetzt weiß ich nämlich auch, was das ist. 😉

Nicht ohne Grund habe ich die Geschichte mit den beiden Ladys heute nachgeholt, denn bald gibt es hier noch ein klein wenig mehr zum Thema Mixed Media für Neueinsteiger. Zu verdanken habe ich das dem Christophorus-Verlag und der Firma Marabu, aber dazu ein andermal mehr.

Ach und noch was: Der Kaffeetassenrand oben links … das ist WIRKLICH eine Schablone! 😉

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Johannisbeer-Balsamico: Sommer in Flaschen!

Hallo ihr Lieben!

Wie versprochen geht es nun bunt gemischt hier weiter und heute habe ich ein leckeres und dennoch einfaches Sommerrezept für euch. Ein wenig spät vielleicht, aber vielleicht könnt ihr irgendwo noch ein Schälchen Johannisbeeren ergattern oder habt sogar selbst welche eingefroren. Falls nicht: Seid erfinderisch und nehmt, was die Natur euch gerade vor die Nase hält. Bald gibt es auch Quitten und mit denen, werde ich das Rezept ganz sicher ebenfalls ausprobieren. Hier also das Rezept für meinen Sommeressig mit roten Johannisbeeren:

Zutaten:

500 ml weißer Balsamico (z. B. den von Feinkost Albrecht)
400 g rote Johannisbeeren
200 g Zucker (weniger geht auch, kommt ein wenig auf die Süße der Früchte an)
1 Vanilleschote
etwas geriebene Tonkabohne

Zubereitung:

Johannisbeeren waschen, „abzuppeln“ und in einem ausgreichend großen Topf mit dem Zucker mischen. Mit Balsamico übergießen.

Eine Vanilleschote längs aufschneiden und mit dem Messerrücken das Mark herauskratzen. Das Mark und die Schote ebenfalls in den Topf geben.

Etwas fein geriebene Tonkabohne verstärkt das vanillige Aroma und gibt einen besonderen Pfiff. Wenn ihr keine habt, könnte ihr das aber auch weglassen. Tonkabohnen sind oft recht teuer. Ich habe welche im Supermarkt vom Gewürzhersteller Edora gefunden, die recht erschwinglich waren und mit denen ich sehr zufrieden bin. Das Döschen reicht mir sicher ewig.

Jetzt alles aufkochen und etwa 3 Minuten sprundelnd kochen lassen, dann ca. 10 Minuten nur noch leise köcheln lassen. Je länger alles köchelt, desto dickflüssiger wird am Ende der Balsamico). Wenn man lange genug wartet (oder während dessen versehentlich zu lange bastelt, hat man vermutlich am Ende eine Balsamico-Creme. – Was nun irgendwie auch kein großes Drama wäre. Nur die Menge ist dann vermutlich ziemlich mickrig.

Lasst dann alles abkühlen und fisch schon mal die Vanilleschote heraus. Gießt alles durch ein Haarsieb ab oder nehmt ein Leinentuch zum durchseihen.

Dann nur noch in Flaschen abfüllen – und natürlich hübsche Etiketten basteln.

Jetzt habt ihr einen fantastischen Essig für fast alle Salate und ein prima Mitbringsel für die nächste Party! Voilá!

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Irgendwie, irgendwo, irgendwann hatte ich auch mal ein Rezept für dunklen Holunderbalsamico gepostet. Ich mache mich mal auf die Suche und verlinke es dann für euch.

Habt viel Spaß damit!

Andrea

P. S. Das simple Schildchen ist mit der Etikettenstanze und dem Punktestempel aus dem „Perpetual Birthday Calendar“-Set gemacht. Ich finde, der eignet sich perfekt für „Beeren“ aller Art. ;o)

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Ich pfeif drauf!

Ich habe in den letzten Wochen etwas gelernt: manchmal muss man auf manche Dinge einfach pfeifen! In diesem Fall geht es um die weit verbreitete und „anerkannte“ Theorie für besonders erfolgreiche Blogs, die da lautet: „Schreibe einen Special-Interest-Blog, dann bist du besonders erfolgreich.“ Hier und heute pfeife ich auf diese Theorie und war aus folgendem Grund: ICH bin nicht special-interest-kompatibel. Zwei Blogs bekomme ich zeitlich nicht geregelt und mich nur auf ein Thema und dessen Randbereiche zu beschränken macht mich kreuzunglücklich und lustlos.

Das hat Folgen! Und zwar ganz konkret für dieses Blog.
In den nächsten Tagen werde ich meine „alten“ Beiträge aus dem „Schneeschaf-Blog“ hier importieren – drückt mal die Daumen, dass das ohne größere Blessuren vonstatten geht. Und dann geht es hier munter gemischt weiter. Wenn ihr so wollt entsteht hier mein „neuer“ DIY-Blog. Harhar! Behaupten wir doch einfach DIY ist special-interest genug, oder?

Gerade erst ist mir bewusst geworden, dass diese Verbindung ganz ungeahnte neue Möglichkeiten birgt: Wie wäre es denn z. B. mit einem „bake & make-Kurs“, bei dem wir zuerst backen und basteln und dann … essen?

Was auch immer mir noch einfällt hier geht es demnächst also (wieder) bunt zu – multi-interest sozusagen! Hier wird dann gebacken, gekocht, gepapercraftet,  genäht, gestrickt, gehäkelt, dekoriert, ausprobiert, erlebt und erzählt. Und ihr pickt euch einfach die Rosinen heraus, dass was euer „special-interest“ ist.  Oder ihr macht einfach mit beim fröhlichen „Multi-alles-ausprobieren“.

Ich jedenfalls hab jetzt wieder richtig Lust bekommen. :)

Alles Liebe!

Andrea

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Magic Moments

Ich bin in den vergangenen vierzehn Tagen leider nicht so oft zum Basteln und Bloggen gekommen, wie ich es gerne getan hätte. Arbeit hat eben oft die Eigenschaft in Haufen aufzutreten und bis man sich erst einmal durchgewurstelt hat und wieder Land sieht, dauert es manchmal. Schließlich habe ich noch einen „normalen“ Job zum Stempel – …äh Brötchen verdienen.

Und jetzt gibt es hier obendrein auch noch eine kleine Blogpause. Aber keine Sorge, ich bin ganz bald frisch erholt und mit 1000 neuen Ideen wieder da. – Okay, die Ideen habe ich eigentlich jetzt schon aber irgendwie ist immer zu wenig Tag übrig und wenn ich keinen Schlaf mehr bräuchte wäre ich ein Vampir. – Ach und das bringt ja bekanntlich wieder andere Schwierigkeiten mit sich. Ich übe mich also in Gelassenheit und stemme, was zu stemmen ist.

Um euch in der kleinen Pause ein wenig zu beschäftigen habe ich – NEIN – diesmal kein Bastelprojekt, sondern etwas ganz Anderes! (Obwohl, vielleicht doch, wenn ich es recht bedenke – kommt auf euch an …) Eine ähnliche Grafik habe ich neulich in einem Buch über Kreativitätsforschung entdeckt und hätte mit ihr am liebsten mein ganzes Zimmer tapeziert. Denn sie spiegelt genau das wider, was meine innerste Überzeugung ist:

The MagicJawohl! Ich bin nicht die begabteste Zeichnerin dieses Universums und – ja, es liegt schon ein gutes Stück außerhalb meiner Komfortzone eine Zeichnung, die ich gemacht habe auch noch im Internet zu zeigen – aber genau das ist der Punkt: „Raus aus der Komfortzone!“ Dort tobt das Leben, dort entwickelt ihr euch weiter. Ihr müsst deshalb nicht gleich einen Tandemsprung mit dem Fallschirm machen. (Huhu Steffi, wenn du das hier liest: Ich finde es immer noch unfassbar, dass du dich das getraut hast.) Rubbelt euch daran, dellert sie aus, macht einen gewagteren Sprung, wenn ihr gut drauf seid aber hört nicht damit auf. Die Komfortzone hat nämlich die unschöne Eigenschaft zusammenzuschrumpeln, wenn ihr sie nicht ständig ausdehnt.  Das gilt natürlich für viele Dinge im kreativen Bereich aber eigentlich gilt es für das ganze Leben. Und man kann nur gewinnen dabei.

Bevor es jetzt zu philosophisch wird, habe ich eine Bitte an euch: Schaut euch die Zeichnung noch mal an oder macht am allerbsten gleich selbst eine. Überlegt mal, wie eure Komfortzone so ausschaut und was ihr euch nicht so richtig traut. Das ist bei jedem natürlich sehr individuell. Der eine kriegt schon Panik, wenn er jemandem ein selbstgemaltes Bild zeigen soll oder ein Gedicht vortragen soll, dass er selbst verfasst hat. Bei anderen Menschen muss es dann schon ein Sprung aus einem Flugzeug sein oder ein Halbmarathon oder was weiß ich. Es ist völlig egal, was es ist: Macht es einfach! Dellert mal ordentlich an eurer Komfortzone herum und habt Spaß dabei. Wenn es nicht so gut klappt: Schwamm drüber (okay, nehmen wir den Fallschirmsprung hier mal aus, das sollte unbedingt klappen …). Wichtig ist, dass ihr einen Schritt aus der Komfortzone herausgemacht habt und das ihr vorhabt, das immer und immer wieder zu tun.

Meldet euch zum Jodelkurs an oder zum Alphornblasen. Macht etwas, von dem ihr glaubt, dass ihr es nicht könnt aber gerne können würdet. Und versucht es immer und immer wieder. Ich bin mir sicher, ihr werdet ein Stückchen Magie entdecken. Und als Bonus wird eure Komfortzone immer größer und größer und das bedeutet gleichzeitig, sich im Leben möglichst vielen Situationen gewachsen zu fühlen oder sich sogar in ihnen wohl zu fühlen.

Ich hör‘ jetzt auf mit philosophieren und schwadronieren, aber das ist mir eine echte Herzensangelegenheit; ein vorzeitiges Urlaubsmitbringsel sozusagen. Ich freue mich sehr, wenn ihr mir schreibt, wenn ihr euch was getraut habt und welche Erfahrungen ihr gemacht habt. Ihr könnt gerne kommentieren oder mir auch eine persönliche Nachricht schicken. Das wäre wirklich wundervoll!

Bis ganz bald!

Andrea

P. S. Ahhh! Und wenn ihr glaubt, ihr könnt nicht zeichnen oder malen: Dann macht erst recht eure eigene Version der Zeichnung oben und wenn ihr euch traut, schickt sie mir. Ich mache dann einen Blogpost daraus; eine kleine magische Galerie sozusagen!

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*drumroll* – Stampin‘ Up! Katalog 2015 /2016 – *dimthelights*

Der Ort ist perfekt gewählt – am Fuße des majestätischen Rheins, wo einst die Nibelungen taten, was Nibelungen nun mal so tun: kämpfen, um schöne Frauen werben, weiterkämpfen, sitzen hunderte von Menschen im Halbdunkel eines ehrwürdigen Hortes. Ein Ort – halten wir eine Minute inne – an dem historische Fernsehunterhaltung wie „Musik ist Trumpf“ mit Peter Frankenfeld in den 70er Jahren ein Zuhause hatte. (Es gab damals tatsächlich nur zwei Fernsehprogramme!) Und nicht zu vergessen: Die Karnevalssitzungen der Mainzer Fasenacht, die uns zur Fastnachtszeit erheitern oder wahlweise auch total den Nerv rauben. – Gut ich schweife ab und weiß auch gerade nicht mehr, wie ich von den Nibelungen zur Mainzer Fastnacht komme. Jedenfalls befinden wir uns an ebenjenem denkwürdigen Ort …. das Licht ist erloschen, Menschen starren gebannt auf riesige Leinwände, pathetische Musik erklingt und es erscheint … ähm … erst mal eine Weltkugel … (na gut) … unsere wunderbare Mutter Erde, blau und schön mitten im All …

Jetzt kann ich mich, ganz ehrlich gesagt, an den Übergang nicht mehr ganz genau erinnern, irgendwann scholl Katy Perry mit „Firework“ durch den Saal und wir erhaschen einen Blick auf:

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Jubel brandet auf! Menschen liegen sich in den Armen oder tanzen …. okay ich übertreibe jetzt. In den Armen gelegen hat sich, glaub‘ ich, niemand. – Aber es war schon spannend. Für mich war das nicht nur die erste Katalogpräsentation, sondern die erste Stampin-Up!-Veranstaltung überhaupt und es war nicht nur inhaltlich sehr spannend, sondern auch unglaublich toll, so viele Stampin‘ Up! Demonstratoren auf einem Haufen zu treffen, über 500 waren es wohl. Eine bunte Mischung, eine Mischung, die für mich sehr gut widerspiegelt, wie und für wen Stampin‘ Up! Produkte gemacht sind. Von der superlustigen, lebensklugen Ü60erin bis zur gepiercten Rockabilly-Braut war alles vertreten und das finde ich supertoll. Leider waren die Herren ein wenig in der Unterzahl aber trotzdem repräsentativ vertreten.

Was ich auf jeden Fall jetzt schon weiß: Die nächste Katalogsaison wird spannend. Wow! Es ist alles noch ein wenig frisch und ich muss mich ganz sicher noch ein paar Tage immer mal wieder im Katalog vergraben, aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich mich in einige der Stempelsets auf den ersten Blick verliebt habe. Sogar für Weihnachtsfans ist schon Einiges dabei, sie müssen nicht mal bis zum Saisonkatalog warten. Zeigen und verraten darf ich euch das natürlich alles noch nicht – streng geheim bis zum 2.Juni. Nur das Cover des Kataloges ist zur Veröffentlichung freigegeben.

Aber jetzt nicht schmollen! Entweder, ihr meldet euch zu meiner Katalogparty am 31.5. an (einfach per Kontaktformular bei mir melden, die Teilnehmerzahl ist begrenzt) ODER:

1. Katy Perry mit „Firework“ in der Playlist suchen – LAUT anmachen.
2. Sekt aufmachen und erst mal ein Gläschen trinken (auf den neuen Katalog versteht sich und dann gerne noch eines auf meine Gesundheit … und eines auf Tante Grete und Onkel Alwin und …) – Nein halt! Ich will hier niemanden zum Alkoholkonsum anstiften – eins reicht!
3. Laut singend durchs Wohnzimmer tanzen.

Das hat zwar jetzt nicht unbedingt was mit dem neuen Katalog zu tun, macht aber Spaß und jedes Mal, wenn ihr euch ärgert, dass ihr noch nicht reinlinsen könnt, fangt ihr mit dem Programm einfach wieder von vorne an.

… Oder ihr kommt zur Katalogparty.

… Da können wir das dann auch machen …

Andrea

 

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Technikfokus – Bildtransfer

Wer gerne Neues ausprobiert und immer mal wieder auf der Suche nach anderen Techniken für seine Arbeiten ist, für den habe ich heute vielleicht eine Idee. Wie das recht häufig so ist, kam ich nur durch Zufall, 8 Ecken und das Internet darauf, war aber von Anfang an fasziniert. Die Rede ist von Bildtransfers. Diese leicht verwaschenen, irgendwie verzaubert und subtil wirkenden „Kopien“ von Fotos oder anderen Abbildungen regen meine Fantasie an und haben ihren ganz eigenen Charme. Ohne lange Vorreden zeige ich euch heute mein Experiment mit einer der Techniken aus dem Buch, das ich euch am Ende des Artikels noch vorstellen werde.

Legen wir aber erst einmal los: Die Technik, die ich zuerst ausprobiert habe, ist die Transfertechnik mit durchsichtigem Paketklebeband. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich habe dafür die allseits bekannte selbstklebende Bucheinbinde-Folie verwendet, damit ist man im Format sehr viel Flexibler, für kleinere Stücke geht aber auch besagtes Klebeband. Preis und Qualität des Bandes sind dabei nicht von Bedeutung.

Zunächst benötigt man eine Kopie, z. B. von einem Foto oder auch eine Abbildung aus einer Zeitschrift. Die Kopie kann farbig oder schwarz weiß sein, sollte aber eine Laser-Kopie und nicht mit dem Tintenstrahldrucker gemacht sein. In meinem Fall ist es eine Kopie von einem sehr alten Foto. Es zeigt meine Großtante Helene und ihre beste Freundin Zita, von der sie noch in den letzten Stunden ihres Lebens gesprochen hat.

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Links das Originalfoto und rechts die Kopie. Ich gebe natürlich zu, dass der Effekt eines Fototransfers in diesem Beispiel nicht so deutlich zur Geltung kommt, denn hier ist ja bereits das Original ziemlich alt und verwaschen. Ich wollte es aber unbedingt mit diesem Bild machen, weil mir viel daran liegt.

Die Fotokopie wird nun mit einem passenden Stück Paketklebeband oder in meinem Fall Bucheinbindefolie beklebt.

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Es muss nicht exakt die gleiche Größe sein, ich habe am unteren Bildrand etwas weggelassen, so groß, wie ihr das Transfer am Ende eben haben möchtet. Dann schneidet ihr die Kopie passend zurecht.

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Bis dahin ging alles noch recht manierlich zu, jetzt geht es den beiden Ladys etwas an den Kragen. Die beiden Damen dürfen sich nämlich nun zu Bade begeben.

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Keine Sorge! Das ist keine fancy Chemikalie sondern nur lauwarmes Leitungswasser. Das ist das absolut Tolle an dieser Methode, die Materialien sind einfach zu beschaffen oder man hat sie gar im Haus und sie kosten nicht viel. Ich habe den Damen zumindest eine badewannenartige Schüssel spendiert. Ich fand, dass war ich meiner „Oma Helene“ irgendwie schuldig.

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Jetzt durften die beiden Damen eine Weile im Wasser zubringen. Ich habe ehrlich gesagt nicht auf die Uhr geschaut, aber man merkt recht schnell, ob die Zeit lange genug war. Denn anschließend wird gerubbelt. Dreht das Bild mit der Papierseite nach oben und rubbelt vorsichtig mit dem Finger das Papier ab. Wenn es noch nicht weich genug ist, bitte nicht mit einem  Schwamm oder gar etwas Kratzigem kommen, sonst beschädigt ihr euer Transfer, lasst es lieber noch einen Moment länger im Wasser.

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So schaut das Bild halb abgerubbelt aus. Der Toner hat sich auf die Folie übertragen. Partien, die zuvor hell waren sind nun durchsichtig. Man kann das natürlich bei dem weißen Untergrund schlecht erkennen aber vielleicht erahnt ihr es ja. Wenn ihr alles schön abgerubbelt habt, legt das Bild z. B. auf etwas Küchenrolle (mit der Klebeseite nach oben) zum Trocknen. Wenn es trocken ist, wird die Rückseite wieder leicht klebrig sein, meistens genügt das jedoch nicht ganz, um das Transfer irgendwo aufzukleben. Das ist aber kein großes Problem. Mit Hilfe eines Klebestifts könnt ihr euer Transfer an Ort und Stelle bringen. Vielleicht in ein Art Journal, als Mixed-Media-Art, auf eine Postkarte, eine Einladung; sogar Gläser eignen sich hervorragend. Denn mit den durchscheinenden Transferbildern entstehen wunderbare Windlichter (hier würde ich dann einen Bastelkleber verwenden, der durchsichtig trocknet)!

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So schaut nun das fertige Transferbild aus. Und was aus den beiden Damen dann schlussendlich wurde, zeige ich euch demnächst. Es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten mit denen ich noch etwas experimentieren muss.

Hier noch mein Buchtipp zum Schluss:

9783258601090
Courtney Cherutti:
Bildtransfer
Materialien, Techniken und Projekte
Haupt Verlag
ISBN: 978-3-258-60109-0
144 Seiten, durchgehend farbige Abbildungen
Klappenbroschur, 21.6 x 25.4 cm, 554 g
CHF 33.90 (UVP) / EUR 24.90 (D) / EUR 25.60 (A)

Mich würde wirklich interessieren, wie euch dieser „Ausflug“ gefallen hat und ob ihr vorhabt diese Technik einmal auszuprobieren. Das Buch bietet natürlich noch sehr viel mehr Möglichkeiten und Projekte. Die Sache mit dem Klebeband erschien mir jedoch am simpelsten, obwohl wirklich alle im Buch vorgestellten Techniken sehr einfach sind. Die Methode mit Nagellackentferner ist sicherlich genauso easy – müffelt einfach nur mehr. 😉 Wenn es euch gefallen hat, hinterlasst mir einfach einen Kommentar oder schickt mir eine Nachricht. Ich freue mich wirklich sehr, wenn ich jemanden „anstiften“ konnte.

Alles Liebe

Andrea

 

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b&m Guglhupfpralinen und Pralinenschachtel

bake&makebuttonneu200Wem das letzte „bake & make“ zu puristisch und schlicht war, kommt heute etwas mehr auf seine Kosten. Das „bake“ ist allerdings streng genommen gar keines, aber das wird sicherlich noch häufiger vorkommen. Der „make“-Part wird allerdings deutlich verspielter. Legen wir also los!

 

Für das heutige Pseudo-„bake“ brauchen wir schon mal gar kein Rezept, zumindest kein PDF-Download. Wir machen ganz simple „Pralinen“ aus weißer Schokolade. Zum Gießen dieser Pralinen habe ich eine Mini-Guglhupfform aus Silikon benutzt, die bekommt ihr in gut ausgestatteten Haushaltswarengeschäften oder im Internet. Außerdem:

200g weiße Schokolade
das Mark einer Vanilleschote oder gemahlene Vanille
optional: etwas geriebene Tonkabohne

Ihr braucht dafür 200g weiße Schokolade – am besten eure Lieblingssorte. Und auch wenn das Rezept an sich sehr simpel ist, ist beim Temperieren der weißen Schokolade doch reichlich Fingerspitzengefühl gefragt. Wenn man Schokolade nicht richtig temperiert, wird sie nach dem fest werden gräulich oder kristallisiert aus. Weiße Schokolade ist da besonders zimperlich und darf nur ganz sachte temperiert werden.

Hackt eure Schokolade möglichst fein und gebt 2/3 davon in ein Glas oder Keramikschälchen. Diese kommt auf einen Topf mit etwas Wasser darin. Das Schälchen darf das Wasser nicht berühren und das Wasser darf auf keinen Fall kochen.Am besten benutzt ihr zum Temperieren ein Thermometer, mit dem ihr die Temperatur der Schoki im Auge behaltet. Also rauf auf den Herd damit und aufpassen, dass die Schokolade nicht heißer als 30-31Grad wird – ein kleines Thermometer hilft da enorm. Immer schön mit einem Gummispatel rühren, dann löst sich die Schokolade leichter auf. Als kleine Motivationshilfe hier ein Bild vom fertigen weißen Gugl:

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Also ich finde das Temperieren und Rühren lohnt sich!

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, nehmt ihr den Topf vom Herd und gebt das restliche Drittel der weißen Schokolade hinzu, wieder schön rühren, damit auch diese schmilzt. Jetzt gebt ihr zur geschmolzenen Schokolade das Vanillemark oder die gemahlene Vanille und wenn ihr da habt ein wenig geriebene Tonkabohne, Achtung! Das Aroma ist sehr intensiv, vorsichtig dosieren – aber es riecht unglaublich exotisch.

Wenn die Schokolade nun schon zu dickflüssig geworden ist, um in die Formen gegossen zu werden. Stellt das Schälchen noch einmal kurz auf den Topf und rührt, bis sich die Konsistenz wieder etwas verflüssigt hat. Dann die Schokoladenmasse in die Minigugl-Form gießen und zum fest werden kühl stellen.

Dann geht es ans basteln!

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So sieht die Pralinenschachtel fertig aus – passt genau für 6 Gugl

Als Basismaterial braucht ihr folgendes:
1x Cardstock für die Box-Basis: 18 x 15,5 cm
1x Cardstock für den „Einsatz“ 8 x 8 cm
1x Designerpapier für den Deckel 11,7 x14,2

Die Box besteht aus einem Boden, einer Einlage, damit die Pralinen nicht verrutschen und einem Deckel, den ihr optional ausstanzen könnt. Es passen genau 6 dieser Minigugls in eine Schachtel. Meine Art der Deko soll euch als Anregung dienen aber ihr könnt selbstverständlich eure eigene Variante erfinden – eure Kreativität ist gefragt.

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Der kleine Einsatz hält alle Pralinen an Ort und Stelle

Die komplette Anleitung könnt ihr euch hier als PDF herunterladen.

Wem das mit dem Pralinenmachen zu anstrengend ist, sei getröstet. Ich habe diese Schachtel noch einmal in eine andere Variante umgerechnet, dann passen genau 4 Ferrero Küsschen hinein. Die Anleitung dafür folgt noch.

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… nur nicht gleich alle wieder aufessen …

Folgende Stampin-Up!-Produkte habe ich verwendet:

Built for Free Using: My Stampin Blog

 

 

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Stampin’ Up!: weekly deals KW 16/2015

weekly-dealsUnd schon wieder so viele tolle Angebote diese Woche! Mir hat es diesmal das Stempelset „From the Garden“ angetan. Jetzt bekommen Ableger, getrocknete Kräuter, Marmelade und selbst gesammelte Blumensamen endlich einen würdigen Rahmen.

Wünsche euch viel Freude beim Gärtnern und Basteln!

 

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Lady Lotty macht Faxen

Lady-Lotty-ButtonDieser Posttitel ist trügerisch. Genauer gesagt, macht sie „Filofaxen“, wie im übrigen im Augenblick offensichtlich die halbe Welt. Ich freue mich riesig über diesen „neuen“ Boom (okay ein wenig älter ist er schon). Seit dem Ende meiner Schulzeit (… schweigen wir darüber, welche genauen zeitlichen Dimensionen das einnimmt…) bin ich ein Filofax-Fan und habe schon vor über 10 Jahren die Seiten mit Post-Its bepflastert, Washi-Tape war da aber noch nicht „erfunden“.

Überhaupt nimmt dieser Trend ja schier gigantische Ausmaße an, da scheinen sich ganz neue Märkte für Post-Its, Washi-Taps, Sticker, Stifte ja und so gar Aufbewahrungstaschen und ganze Crafting-Bags mit trichzilliarden Täschchen für die ganzen Accessoires tummeln sich da im Netz. Und so manch einer verwandelt da einen schnöden Organizer in ein wahres Kunstwerk, bedenkt nur, wenn so etwas in die Hände eines Mixed-Media-Artists fällt – nicht auszudenken!

Nun so weit geht es bei micht ganz sicher nicht, aber meine eigenen „Divider“ also Unterteilungen zu machen, das war natürlich Ehrensache. Und da nun ja Lotty (aka Silhouette Cameo Schneideplotty …. äh … plotter) für alle Schneidearbeiten hier im Hause verantwortlich zeichnet, machte ich mich mutig ans „designen“ mit der Software.

Nun ist ja so ein Divider zugegebenermaßen keine höchstkomplexe Konstruktion. Viereck mit Knubbel dran könnte man sagen, aber ich bin trotzdem sehr glücklich über das Ergebnis, zumal ich mir einen runden Knubbel gewünscht und ihn auch bekommen habe.

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Die Unterteilungen sind für einen Filofax (oder anderen Organizer) im Din A5-Format und es sind insgesamt 8 Stück an der Zahl. Ich habe mich beim Zeichnen der Schneidedatei bewusst dagegen entschieden, eine Lochung einzufügen. Da ich die Teile in jedem Fall laminieren wollte und außerdem einen Locher besitze, wäre das totaler Quatsch gewesen. Außerdem kann man sie so auch für andere Ordnertypen benutzen.

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Das Papier dafür stammt aus meinem Fundus. Bei den Laminierfolien braucht ihr leider das A4-Format, wegen der „Knubbel“, die würden bei A5 ja herausstehen und genau die sollten ja auf jeden Fall laminiert sein. Hinterher müsst ihr sie ausschneiden, am besten mit der Schneidemaschine für die geraden Kanten, an der Seite mit dem Tab müsst ihr mit der Schere ran und die Ecken solltet ihr abrunden, die pieken nämlich sonst fürchterlich. Schneidet die Folie nicht zu knapp. Je nach Dicke des Papieres gehen sonst die Seiten auf.

Alle fertig:

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Lochen könnt ihr sie entweder nach dem Laminieren oder ihr locht zuerst das Papier, laminiert dann und stanzt die Folie noch mal mit einer Lochstanze durch. Damit ist euch die etwas überstehende Laminierfolie nicht im Weg.

Im neuen Zuhause:

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Mir gefallen sie sehr gut und ich bin absolut happy damit. Wenn ihr auch eine Silhouette habt und die Dateien gerne nutzen möchtet, stelle ich sie euch hier gerne kostenlos zum Download zur Verfügung:

Free Download Filofax A5 Tabs

Mir ist durchaus völlig bewusst, dass es sich hierbei um ein „Anfängerstück“ handelt aber hey – mir gefallen sie und sie funktionieren und vielleicht hat nicht jeder Lust oder Zeit mit Vierecken und Kreisen in einer Software herumzupuzzeln. Bitte verwendet die Dateien nur zum privaten Gebrauch und ich freue mich natürlich sehr, wenn ihr mich verlinkt, wenn ihr irgendwo darüber berichtet.

Dear english speaking visitors, I am very sorry, but I think my english isn’t good enough to write my blog in both languages – german and  english, but if you like to download the studio3 files, to make your own A5 filofax divider, just click the download link below – and enjoy. These files are for free and for private use only, thank you.

Free Download Filofax A5 divider

 

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